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Wegmüssen : die Entsiedlung des Raumes Döllersheim (Niederösterreich) 1938 - 1942 ; volkskundliche Aspekte ; Begleitveröffentlichung zur Sonderausstellung im Schloßmuseum Gobelsburg ; mit einem Beitrag über Waldviertler Flur-, Siedlungs- und Hausformen von Ernst Pleßl und einer Beschreibung Waldviertler Hochzeitsbräuche von Adolfine Misar
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Wegmüssen

An der Nordseite der Kirche schloß der Friedhof an, welcher von einer verputz-ten Ziegelmauer umgeben war. Auf diesem Friedhof befand sich das Grab der Groß-mutter Adolf Hitlers, nach welchem in der Zeit um 1938 große Nachfrage herrschte( vgl. Anm. 32, S. 304).

Die Kirche von Döllersheim hat, dank unermüdlichen Einsatzes seitens Verant-wortlicher der Bundesbaudirektion, als einziges Gotteshaus die Entsiedlung wenig-stens teilweise überstanden. Darüber wird an anderer Stelle genauer berichtet( vgl.S. 359-361).

3.5. Die Kapellen

Nahezu jeder Ort des Entsiedlungsgebietes besaß eine eigene Dorfkapelle. PfarrerMüllner hatte bei seinen Recherchen über die ehemaligen Sakralbauten des Trup-

Abb. 75: Dorfkapelle von Strones( erbaut 1830), 1938( Photothek des Österreichischen Museums für Volkskunde, Wien)