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saget, er hab zu Hause sonst nichts denn ein Kaß, deren er der Herrwår. Wie er aber im andern Jahr an demselben Tag dieselben Wortsaget, und sich noch immer niemand fande, der solches hått füglich könnenvon sich behaupten, sprach er:„ Auch ich mag nicht anstimmen, dannich hab im Haus ein Magd." Heißt es denn gemeiniglich von denMägden, sie hielten die guten Priester in arger Botmäßigkeit.
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158. Von eim einfältigen Mägdlein.
in Magd ward von etlichen jungen Gesellen zum Tanz gefordert,fürchtet aber, daß ihr ihre Frau schwerlich verwilligen würdeauszuschweifen; derhalben ging sie in ein Kirchen der heiligen Jung-frau Glossar ::: zum Glossareintrag frau und bate sie vor ihrem Bildnis mit gebeugten Knien gar flehent-lich, die heilige Jungfrau Glossar ::: zum Glossareintrag Jungfrau möcht ihr beistehn und helfen, die Erlaubniszum Tanz bei ihrer Frau zu erlangen. Es geschah aber, daß der Tanzvon ungefähr ein vorzeitig End fande, darob das Mägdlein arg bestürzetward und seufzend saget:„ D, hätte ich das nur vorgewußt, ich hättmein reichlich Gebet zu unser Frauen anf ein ander Mal gesparet."Die Histori bezeugt Jörg Weselin von Schorndorf an der Rems.
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159. Von eim ungeschickten Knecht.
ått einer ehrenwerte Gåst eingeladen zum Mahle; als nun alle nieder-gesessen waren, fehlet das Salz. Wie das der Herr sahe, saget er zumTafelmeister, der aufwartet:„ Bring mir die Leiter vom Taubenschlag!"Sie ward gebracht, und danach saget er:„ Seße sie an die Seite desTisches!" Als das geschehn war, saget er:„ Steig hinauf!" Als derKnecht oben war, saget er:„ Nun sieh, was dem Tische mangle!" DerKnecht sahe, daß das Salz fehlet, saget:„ Das hätt ich auch ohne Leiterkönnen sehn." Sprach der Herr:„ Darum, daß Du fortan fleißigerund eifriger seist, habe ich Dich jest zu aller Gespott gemacht."
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160. Von einem Laufigen.
Is ein lausiger Philosoph, so mir wohl bekannt und freund ist,von mir gescholten ward der Ursach halber, daß sein Kleider vollerLäus waren, antwortet er, ihm wåren sie nicht ungewohnt;„ aber höre,"
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