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Oder: Ru, ru, ripel, wo gäl is di de Snipel,
Wo swart is dat Lock, wo de ru ri Ripel drin stock.Zipfel, Pfeife, Schniepel sind volkstümliche Benennungendes penis, wie Haarsack und Loch für die vulva.
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Heutzutage wird noch in der Volkssprache der penis.,, Rübe" genannt. Siehe den Ergänzungsband. GalanteBilder des 17. und 18. Jhdt. zeigen die Rübe als Symboldes penis, so konnte ich im alten Molsdorfer Schloß beiErfurt, das ehemals der Graf Gotter hatte bauen lassen,verschiedene Bilder sehen: junge Mädchen, die kokettlächelnd auf ihrem Schoße oder in ihrer Hand Rübenhielten. Aus Witzen, Cynismen, die im Volke kursieren,geht hervor, daß man die Rübe auch als künstlichen penisfür die Mädchen auffaßt, so die Anekdote vom GrafenMikosch. Siehe den Ergänzungsband. Auch in Klein-rußland heißt der penis die ,, rote Rübe"( Vgl. Stern, Gesch.d. öffentl. Sittlichkeit in Rußland II 588). In einem Hoch-zeitliede des Kreises Nowograd in Wolhynien heißt es:Wir tranken aus das Bier und schleppten her das Faẞ,Entlockten dem Herren Vater der Braut die Tochter,Wir legen sie schlafen aufs weiße Bett!
Wir entführten sie nicht, selbst wünschte das Weib Glossar ::: zum Glossareintrag WeibDie purpurne Rübe dem weißen Leib!
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In der volkstümlichen Wendung:„ Die Rübe ist zumRettich geworden" ist Rübe ein Wortspiel von Rippe( Adamsrippe= Frau), also: aus der guten Frau ist eine.böse, eine Beiẞßzange geworden.„ Die Riebe wird zumRettiche, wie ein gut Mann in Schlesien über die Stiffmutterklagete"( Herberger II, 553).
Petersilie.
( Apium petroselinum).
Die Petersilie ist bereits im frühen Mittelalter in dendeutschen Bauerngärten gepflanzt worden, sowohl als Suppen-kraut, auch roh zu essen( Hildegard 1, 68), dann auch alsAnticonceptions- und Abtreibemittel für Mädchen und