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Tages als Aphrodisiacum, ferner hilft er den Frauen beider Geburt, daher er ,, Frauenfenchel" benannt wird( Schwenck-feld catalogus 1600).
Gerste.
( Hordeum vulgare).
Norck( Realwörterbuch II. 88) läßt die Griechen inden emporstarrenden Ähren der Gerste ein Symbol desaufgerichteten Phallus sehen. Krithe, die Gerste, auch soviel als posthe, bezeichnet das männliche Glied. Auch wirddas Gerstenkorn mit dem Pferde auf Münzen von Neandriain Verbindung gebracht, und das Pferd ist ein priapeischesTier. Hippos bedeutet Pferd wie penis.
Bei den Juden wird dem ehebrecherischen Weibe Glossar ::: zum Glossareintrag Weibe Gersteals Kaufpreis gegeben( Hosea 3, 2) und bei dem Eifer-suchtsopfer für die Frau, deren Keuschheit der Gatte be-zweifelte, wurde Gerste gebraucht( 4. Mose 5, 15).
Bei den Aegyptern scheint das Gerstenkorn wegenseiner Gestalt ein Symbol der vulva gewesen zu sein( sieheWeizen).
Gurke.( Cucumis sativus).
Die ursprüngliche Heimat der Gurke ist Nordindien.Wegen ihrer penisähnlichen Gestalt ist sie wie die Bananeim Orient Glossar ::: zum Glossareintrag Orient bei den heißblütigen Inderinnen von altersherzur Selbstbefriedigung bis heute im Gebrauch. Zu dem-selben Zwecke dient sie den Aegypterinnen und Türkinnenheutigen Tages. Seit alter Zeit wurde sie in Hellas kulti-viert. Griechen und Römer hatten ein merkwürdiges Sprich-wort über die Gurke:„ Cucumerem edens, o mulier, laenamtexe!" ,, Die Gurke essend, o Weib Glossar ::: zum Glossareintrag Weib, webe das Oberkleid".Einige erklären dies Sprichwort: der Genuß der Gurke sollgegen die Wollust helfen; andere meinen das Gegenteil:der Genuß der Gurke errege wollüstige Triebe. Nochandere deuten: wenn die Gurke reif sei, solle das Weib Glossar ::: zum Glossareintrag Weiban Winterkleider denken. Im Mittelalter trat die Kultur
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der Gurke gegen die Melone sehr zurück. In unserer