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mein, fast allen Weibern Glossar ::: zum Glossareintrag Weibern bekannt. Über Nacht in gutweiß Wein geweicht, klein gehackt, stillt das Muttergrimmen,jedes Mal 3 bis 4 Löffel getrunken. Auch äußerlich: Me-lissenkraut und Kamillen werden in einem Säcklein inWasser oder Wein gesotten, ausgedrückt, warm auf dieGebärmutter gelegt. Dampf- und Schweißbäder von Me-lissen bringen die menses hervor.
Gartenminze.( Mentha aquatica).
Wie die meisten aromatischen Lippenblütler( Majoran,Thymian, Rosmarin) war auch die Gartenminze bei denHellenen der Aphrodite geweiht. Man nannte sie„, Kroneder Aphrodite"( Diosc. II. 154). Man flocht Brautkränzeaus ihr, und Apulejus nennt sie mit direktem Bezug aufVenus ,, Mentha venerea". Auch kommt ein Hetärenname,Sisymbrion, nach ihr genannt, vor. Die Minze wird wieThymian, Majoran, Salbei, Basilikum ein leicht erregendesAphrodisiacum sein. Hippokrates freilich schreibt: Si quiseam saepe comedat, ejus genitale semen ita colliquescit,ut effluat, et arrigere prohibet et corpus imbecillum reddit.Der deutsche Name„ Krötenbalsam" deutet auf dieVerwendung der Minze bei Frauenleiden hin, da Kröte deruterus bedeutet.
Die Pfefferminze( Mentha piperita) rühmt schonDioscurides( III 36) als ausgezeichnetes Aphrodisiacum, auchbesänftige sie die vor Milch strotzenden Brüste.„, DenWeibern Glossar ::: zum Glossareintrag Weibern aber vor dem Beischlaf im Zäpfchen eingelegtbehindert sie die Empfängnis".
Fenchel.
( Foeniculum officinale).
Der in Geschmack wie in Geruch hocharomatischeFenchel( marathron) stand schon bei den Hellenenin hohem Rufe als sexuelles Kraut. Man trug ihn in Kränzenbei den Dionysoskulten, auch benutzte man ihn zum Liebes-zauber. Dioscurides( III, 74) empfiehlt ihn zur Beförderungder menses. In Deutschland gilt er noch heutigen
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