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seiner Kinder willen schlagen", da man dem Nußbaum dieNüsse abschlägt.
Wein.
( Vitis vinifera).
Der Wein spielt in alten erotischen Volksge-bräuchen keine größere Rolle. Vielleicht diente er alter-tümlichen Zauberopfern, die man in die Erde spendete.Sicherlich ward er bei der Johannisminne oder dem Johannis-segen am 24. Juni verwendet( roter Wein), einem Ausläufervon einem uralt heidnischen Glossar ::: zum Glossareintrag heidnischen Trankopfer zu Ehren Baldurs,des Gottes des Friedens und der Fruchtbarkeit, dessenFeste in die Winter- und Sommersonnenwende fielen. AlsRest dieses Johannissegens erhielt es sich wohl, wenn amHochzeitstage die Braut Weinsuppe essen muß, damit sieKinder bekommt( Hessen). Trinkt doch an anderen Ortendas Brautpaar bei der Trauung einen durch das ganzeJahr aufbewahrten Rest des Johannisweins, der ihm vomPriester nach vorangegangener Segnung gereicht wird.Man gießt auch Wein über die Hände des Brautpaares.
Als Liebeszaubermittel dient der Wein, wenn dasMädchen in der Thomasnacht Wasser in den Keller oderin die Stube stellt und hochoben herab Wein hineingießt,da kann sie den zukünftigen Gatten sehen( Oester.). Eben-falls beschwört sie den Zukünftigen in der Andreasnacht.Er erscheint, ist er reich, mit einem Glase Wein. DerPfarrer Conlin in seinem Buche ,, Der christliche Weltweise"Augsburg 1710 wetterte gegen diesen Aberglauben in derAndreasnacht:„ Diese verfluchte geile und abergläubischeFeginnen glauben ganz kräftiglich und halten dafür, daßwenn sie in der Nacht vor Skt. Andreastag gemaltenHeiligen nackend anruffen, so werde ihnen ganz gewiß ihrkünftiger Liebster entweder wachend oder schlafend inseiner Gestalt erscheinen, so knyen oder tretten sie gantznackend oder bloß in der Mitternacht vor ihr Bette oder