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man Weiberstirne Glossar ::: zum Glossareintrag Weiberstirne"( Cordus botanologicon, Köln 1534)-Andere allgemeinere Namen sind: ,, Jungfernbirnen" ,,, Frauen-birnen",„ Damenbirnen"( La Chère à Dames). Auch dieNase wird mit der Birne verglichen. Große, klumpigeNasen heißen„ Birnnasen".
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Das Volk vergleicht also die Formen der Birne mitden Formen gewisser Körperteile der Frau, nicht desMannes. Auch das deutsche Sprichwort stellt Birnenmit Frauen und Dirnen( der Reim!) eher zusammen alsmit Männern:„ Faule Birn, schlechte Dirn".„ Eine Birneund eine Frau, die viel Geräusch machen, sind nicht vielwert". Nach gelben Birnen und braunen Nüssen( reifenMädchen) fällt sich einer den Hals ab". Von lüsternenNeigungen geschlechtsreifer Mädchen heißt es: ,, Wenn dieBirne reif ist, fällt sie eher in den Dreck als ins Reine"( so in Lippe, Mecklenburg, ebenso Holland) oder„ ReifeBirnen fallen gern in den Koth". Daher die Mahnung:,, Reife Birnen muß man pflücken".Nur in der LeipzigerRedewendung ,, Er ist ein gebacken Birnmännchen" findetsich Birne und Mann zusammengestellt. Gilt der Birn-baum auch als männlicher Baum, so wird doch seine Frucht,die Birne, als weiblich gedacht und mehr mit Frauen als.mit Männern in Vergleich gesetzt.
Citrone.
( Citrus medica).
Die Citrone wurde erst zur Zeit Alexanders des Großenin Griechenland einheimisch. Theophrast erwähnt sie zu-erst. Sie wurde nun mit den goldenen Aepfeln der Hes-periden identifiziert, die Gäa als Hochzeitsgeschenk fürdie Hera aus ihrem Schoß emporsprießen ließ. Griechenwie Römer haben jedoch keinerlei erotische Vorstellungenum die goldene Frucht gewoben. Erst am Ausgang desMittelalters gewann der Citronen- und Orangenbaum immermehr Ansehen in Mitteleuropa. Wegen der schönen weißen