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mit einzelnen
einzeln oder paarweise( Pflaumen, Kirschen) vorkommen,den bedeutendsten Anlaß zu einer anderen Erotik geben,nämlich zu Vergleichen und witzigen Gleichstellungen mitden menschlichen Geschlechtszeichen. Brust und Gliedder Frauen, Hoden, Hodensack und Glied der Männer,Schenkel, Hüften und Hinterteil werdenähnlich gestalteten Früchten verglichen.gleiche sind keineswegs modern, sie sind bis ins Mittelalterzurück nachweisbar, teilweise auch im grauen Altertumschon bekannt und ihm entlehnt, neu treten sie nur inunser Volk ein und führen bis heutigen Tages ihr derbes,keckes und unverwüstliches Leben.
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Diese Ver-
Zuletzt möchte ich einen Aberglauben erwähnen, dereinen erotischen Anklang hat. Es heißt allgemein im Volke,daß man alles Obst von Knaben pflücken lassen soll, nichtvon Mädchen, weil sich das Obst durch diese leicht ,, spaltet".Der Grund könnte der sein, daß nach einem weitverbreitetenVolksglauben die Mädchen durch ihre menses die Früchteverderben lassen. Es ist aber nicht vom ,, Verderben" oder,, Verfaulen", sondern vom„ Spalten" die Rede; das scheintauf den ,, Spalt" der Mädchen( vulva) hinzuweisen, also daßhier wieder eine Übertragung der weiblichen Natur statt-findet. Man vergleiche einen Ausdruck wie ,, Schlitzhusar"für Mädchen; statt Schlitzhusar sagt man auch ,, GespaltenerHusar" im Elsaẞ( Steinburg, Müttersholz). Übrigens geltendie Frauen und Mädchen durch die menses nicht bloß alsunrein, sondern geradezu als schädlich und giftig; werdenz. B. die Obstbäume von menstruierten Frauen gepflegt,so werden sie unfruchtbar, tragen nicht mehr oder gehengar ein.
Apfelbaum.( Pirus malus).
Wilde bezw. verwilderte Apfelbäume sind schon zuTacitus' Zeiten, wie wir bemerkten, in Germanien einheimischgewesen. Apfelschnitze finden sich schon in den Pfahl-