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Die Beine band sie fest mit einem Seidenband,Bis ihr Iwan das schöne Schmuckstück fand.Andere Nachweise siehe Ergänzungsband.
Kastanie.
( Castanea vulgaris).
Die Kastanie kam vermutlich mit den übrigen Frucht-bäumen( Apfel, Birnen) in den Zeiten nach den Völker-wanderungen in unser Vaterland. Sie war in Griechenlandursprünglich einheimisch, erinnerte in ihrer Pracht undSchönheit an die Eiche, mit der sie denselben Namen Karyateilte. Die Frucht besserer Sorten galt im Mittelalterals Aphrodisiacum. Mattioli berichtet( 73 D): GebrateneKastanien mit Pfeffer und Salz bestreut macht die Naturgeil und unkeusch. Roẞkastanienblüte, in Franzbrannt-wein gesetzt und damit die Hoden eingerieben, gilt nochheute als erotisches Stärkemittel( Anthropophyteia
IV. 292).
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Der Duft der weißen Blüte unserer gewöhnlichenKastanie hat eine Ähnlichkeit mit dem des männlichenSamens. Er wird von Zwardemaker( Die Physiologie desGeruches, Leipzig 1895) zu den Caprylgerüchen( odoreshircini) gerechnet, zu denen auch die Berberize, schwarzeJohannisbeere usw. gehören. Kein anderer als der alteHaller hat den Kastaniengeruch schon als odor aphrodisiacusbezeichnet.
Kornelkirsche.
( Cornus mascula).
Die hochroten, über ein Zoll langen Steinfrüchte desKornelkirschen- oder Herlitzenbaumes wurden in ältererZeit mit Hahnenhoden verglichen( Nemnich). Sonst spieltdie Pflanze in der Volkserotik keine Rolle.