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lateinsche Juveniperus, Juniperus.
So halfen die Baum-dämonen Fruchtbarkeit zu erzeugen, Heilung in Krank-heiten der Zeugungsorgane zu bewirken, Jugend und Schön-heit zu gewinnen.
Aber nicht immer wohlgesinnt erscheinen die Baum-dämonen, sie zeigen sich auch bösgesinnt und den Menschenverderblich. Die Pflanze hat dieselbe Macht zum Gutenwie zum Bösen wie der Mensch. Sie kann, wie wir inden Vorbemerkungen sahen, Krankheiten anzaubern; siekann Unfruchtbarkeit bewirken, sie kann die Menschenbe-gattung schädigen: schädliche und böse Kräfte konntensich in die Geburtshöhle des Weibes Glossar ::: zum Glossareintrag Weibes mit einschleichen,vollzog man den Beischlaf unter gewissen Bäumen.Wandten z. B. die Zauberweiber den Sevebaum zum Ab-treiben des Foetus an, so hatte man ursprünglich die Vor-stellung, daß der feindliche Dämon des Baumes dies be-wirke. Alle schädlichen Gift- und Zauberpflanzen warenvon solchen feindlichen Dämonen beseelt, die meistenteilsdurch das Einnehmen in den menschlichen Leib über-gingen.
Zwei erotische Gebräuche führen uns tief in die Ur-zeit zurück: das Schlagen mit der Lebensrute unddas Einholen des Maibaumes. Über sie muß ausführ-licher gesprochen werden.
Die erste ursprüngliche Gestaltung des Brauchs mitder Lebensrute zu schlagen ist diese: Frauen undweibliches Hausvieh( vor allem Kühe und Stuten) wurdenzu bestimmten Jahreszeiten mit einer grünen Rute oderGerte( Lebensrute) gewisser Bäume geschlagen oder ge-peitscht, um fruchtbar zu werden. Was sah der Natur-mensch in diesem Symbol? Für ihn war die Gerte, dieLebensrute das Zeugungsglied des Baumdämons, dessenSchlag auf den Geschlechtsteil der Ehefrauen denn andiese allein ist zunächt zu denken
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fruchtbar machte.
Gerte, Stab, Stock, Spieß sind uralte Symbole für dasmännliche Zeugungsglied, wie wir im weiteren Verlauf unserer
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