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Vom goldenen Horn : griechische Märchen aus dem Mittelalter
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ANMERKUNGEN.

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Zur Einleitung: S. 1 ff. Wer sich für altgriechischeMärchen interessiert, greife zu dem prächtigen Buche vonAug. Hausrath und Aug. Marx, Griechische Märchen.Märchen, Fabeln, Schwänke und Novellen aus dem klassi-schen Altertum. Eugen Diederichs, Jena 1913. S. 15. Diebeiden Fabeln erzählt Aristoteles in der Rhetorik p. 1393b. f. S. 17. Wir besitzen in erster Linie drei ausgezeich-nete Sammlungen neugriechischer Märchen in deutscherSprache; J. G. v. Hahn's Griechische und albanesischeMärchen, Leipzig 1864; Bernhard Schmidt's GriechischeMärchen, Sagen und Volkslieder, Leipzig, Teubner, 1877;P. Kretschmer, Neugriechische Märchen, Jena, Die-derichs, 1917. Obwohl es auch nach diesen drei Hauptsamm-lungen neugriechischer Märchen noch eine unübersehbareMenge unübersetzter Märchentexte gibt, war ich doch derMeinung, daß es Eulen nach Athen tragen hieße, wollte ichhier in diesem Buche einige zufällig noch nicht übersetztemoderngriechische Texte vorlegen. Ich zog es vor, nochnie verdeutschte Märchen aus der Übergangszeit von derAntike zur Neuzeit zu bringen, die ja insofern auch alsneugriechische Märchen gelten können, als sie heute nochim Volke fortleben. S. 18. Wer sich für das Geisteslebendes griechischen Mittelalters näher interessiert, den verweiseich auf Karl Krumbachers Byzantinische Literatur-geschichte, München, Beck, 1897, ferner auf Karl Diete-richs Geschichte der byzantinischen und neugriechischenLiteratur, Leipzig, Amelang, 1902 oder desselben Buch: Dieosteuropäischen Literaturen in ihren Hauptströmungen,Tübingen, Mohr, 1911. S. 19. Der griechische Text istnach der Handschrift herausgegeben von Spyridion P.Lambros, einem athenischen Gelehrten, der nach dem

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