mußte sich fügen, ob er nun wollte oder nicht. Denner sah, alle die Vornehmen seines Heeres freutensich, aus dem Bereiche der gräulichen Burg zu kom-men und bald ihre Heimat wiederzusehen. Er gabdaher schweren Herzens den Befehl zum Aufbruchund zur Rückkehr in die Heimat. Als sie in der Hei-mat angelangt waren, zog sich der junge König inseinen Palast zurück und ließ sich drei Tage nichtblicken. An schwerem Liebeskummer krank, lag erdarnieder. Unterdessen herrschte in seiner Haupt-stadt und in seinem ganzen Reiche reges Leben.Denn die Vornehmen des Reiches rüsteten, demWunsche des Königs gemäß, ein großes Heer zumKampfe gegen das Zauberschloß aus. Da wurdenWaffen geschmiedet und ausprobiert und Pferde zu-geritten und das ganze Volk hatte seinen Sinn aufnichts anderes gerichtet, als auf den bevorstehendenKampf gegen das Goldschloß. Die Vornehmen desReiches teilten die Kampfbegeisterung des Volkesnicht ganz. Denn sie hatten das Schloß mit eige-nen Augen gesehen und wußten auch, daß dieTore von fürchterlichen Schlangen bewacht waren.Und sie vermuteten daher, daß auch im Innerndes Schlosses Drachen und andere Dämonen hausenmüßten. Als die Vornehmen daher sahen, daß derjunge König liebeskrank darniederlag und an denRüstungen gar keinen Anteil nahm, hofften sie, ihnvielleicht doch noch von dem verwegenen Plane ab-bringen zu können. Und sie begaben sich zu demjungen König und der Älteste von ihnen ergriff dasWort und sprach: ,, König! Noch einmal legen wir
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