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Vom goldenen Horn : griechische Märchen aus dem Mittelalter
Entstehung
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zu erkennen gibt durch die Erwähnung von Geheim-nissen, die nur sie beide wissen, und schließlich, sichin seiner ganzen Kraft erhebend, Ordnung in seinemHause schafft?

Und mit dieser irdischen Märchenwelt aben-teuernder Seefahrer und Krieger verflicht sich diestrahlende Märchenwelt des Olympos. Da greifen dieBeherrscher der Welt aus ihrer heiteren Höhe ständigin die Menschenschicksale ein. Schon längst sinddiese Götter nicht mehr bloß die geliebten oder ge-fürchteten Personifikationen des strahlenden Himmelsund der fruchtbaren Erde, des lodernden Feuers unddes sturmschwangeren Meeres, der leuchtendenSonne und des Zeitmessers Mond. Aus den personi-fizierten Naturgewalten sind menschliche Wesen vondämonischer Kraft geworden. Die märchenschaffendeund märchenerzählende Phantasie des Volkes hatsich auch dieser Göttergestalten bemächtigt und siein anmutigster Weise zu Helden der Märchen ge-macht. Da wird der behagliche Vater Zeus durchdie kluge Gattin, die sich mit dem zauberkräftigenAnmutsgürtel wappnet, übertölpelt; da überführt derbetrogene Gatte, der kunstreiche Schmied Hephaistos,die schöne Gattin in der Umarmung mit dem statt-licheren Nebenbuhler durch ein zauberkräftigesErzeugnis seiner Schmiedekunst; da setzt es oben inder Familie der Himmlischen Zank und als unschul-diges Opfer fliegt der junge Hephaistos zur Him-melstür hinaus und tut einen harten Fall auf dieErde, den nur Götterknochen auszuhalten ver-mögen, aber ein hinkendes Bein bleibt auch ihm

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