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erblicken, 61) wogegen auf südungarischem Gebiet vielleicht die Aus-wanderung der Serben unter Führung des Patriarchen von Ipek imfrühen 18. Jahrhundert die Kunstfertigkeit vermittelt hat.
Man sieht hier ferner die zu Schürzen und Kopftüchern verwendetenweiß- rot gestreiften Stoffe und ab und zu, freilich recht selten schon, jenefeinen halbseidenen Beswebereien, die vornehmlich als Hemdenstoffverwendet wurden und deren Herstellung besonders Elbasan als einesZeugnisses alten Kunstfleißes der Frauen sich rühmt. Allgemein sieht manauch mit breiten Goldfäden bestickte Schmucktüchlein, die charakte-ristischen Haremsarbeiten dieser Länder, endlich auch schnurbenähteWesten und anderes mehr.
Abb. 32. Markttag in Basar Schjak bei Durazzo.
Übersicht.
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Bemerkungen zum Hausgewerbe.
So entrollt der Basar ein buntes Bild bei uns längst entschwundenerFormen des kaufmännischen Verkehres und Handwerksbetriebes, zugleichenthüllt er weitreichende länderumspannende Handelsbeziehungen, seitältester bis in die jüngste Zeit. Aber nicht nur die Erzeugnisse fernerGebiete fanden solchermaßen hier auf der Halbinsel ihren Weg von einemOrt zum andern, auch ethnisch ist der Basar vielfach bunt gewürfelt,wenn auch nicht in der strengen Gliederung, wie sie Boué etwa für dieeinzelnen Handwerke aufstellt.
Sicher ist, daß den Hauptteil der Schmiede in Albanien die Zigeuner Glossar ::: zum Glossareintrag Zigeunerstellen, die Kupferschmiede sind zumeist Albaner, und auch als Silber-schmiede sind allgemein bis nach Mitrovica in Serbien katholischeAlbaner tätig, die Gürtlerei wird zumeist von Türken betrieben,unter den Töpfern findet man auffällig viel Südalbaner, an einzelnen