Die Ausseer Tracht.
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Am Grundsee sind» oañfåch- oder dopp'lthåsntanzige« grüne Strümpfeam gebräuchlichsten. Graue Strümpfe sind» ennstalerisch«.
Halbschuhe, wie in Tirol und Bayern, waren bei den Männernwohl kaum jemals gangbar. Daher waren die Strümpfe auch nicht miteinem Vorfuß versehen, sondern eigentlich Stutzen mit einem Steg-reif. Man trug und trägt noch heute schwer genagelte Bundschuhein der Höhe der heutigen städtischen Schnürschuhe.( Siehe Fig. 19und Tafel I, Fig. 2.) Auf vielen älteren Abbildungen finden sich jedochbis zum halben Waden reichende Schnürschuhe, deren»> Stauböhrlen<<
Fig. 19. Ausseer Trachten um 1860.
( so heißt die Zunge) über den Rand des Schuhes hinaus einen spitzenZipf machen, die sogenannten Wadelstiefel. Das Ende der Stauböhrlenwar in ein» Schneckerl zamdraht« und unter den Schnürriemen ge-steckt. Es gibt eine ganze Menge kolorierter Lithographien von Franzund August Gerasch, welche in den Vierzigerjahren entstanden seindürften und steirische Trachten darstellen. Fast auf allen derselbenhaben die Männer solche Wadelstiefel. Auch gibt es eine Jugendlitho-graphie von Rudolf Alt, auf welcher zwei steirische Figuren in sehrplumper Weise dargestellt sind. Der Mann trägt ebenfalls Wadel-stiefel. Solche Schuhe trug noch der alte Kölml in Grundlsee. Der» Bårschtgari- Schuasta«, der» Mooshammer«, der» Schuasta- Godl« und
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