Bibliothek / EigenverlageÖsterreichische Zeitschrift für Volkskunde14 (1908) / Zeitschrift für österreichische Volkskunde

  
Jahrgang 
14 (1908) / Zeitschrift für österreichische Volkskunde
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42. Dort, wo alle Nebel schwinden,

Wo die Morgenröte ewig lacht,Dort sehen wir uns wieder.

Kleine Mitteilungen.

R. 1833.

43. Hier ruht, was Bestes du auf ErdenNur finden kannst, was allerwärts.Wir niemals wiederfinden werden,Well hier es ruht ein Mutterherz.

G. 1874.

V.

44. Wir ruhen sanft im RosengartenUnd tun auf uns're Mutter warten.

P. 1893.

45. Früh unseres Lebens

Schönstes Hoffen

Ward rauh geknickt,

Du liebstes Kind!

Nur Sehnsuchtsschmerz

Ist uns geblieben,

29

47. Wie eine Blume zart und lieblichWar dein Leben, war dein Sinn.Der grüne Lenz hat dich gegeben,.In deines Lenzesjahre nahm der Herbstdich hin.*)

48. Als schöner Knabe bistDu von uns geschieden,Betrübst der Mutter

Und Geschwister Herz.Deine Seele ruht zwar in

Himmelsfrieden,

Doch uns allein blieb

G. 1885.

Der bittere Schmerz.

L. 1862.

49. Schlaft wohl in süßem Frieden,Geliebte Kinder nun,Euch ward von Gott beschiedenZusammen hier zu ruh'n.

Č. 1881.

Bis wir mit dir vereinigt sind.

G. 1889.

50. Einen seiner Engel ließ

46. Ein Engel nun an Gottes Thron,Im Chore aller Seligen,Geschmückt mit der Unschuldskron'

Wirst du auf uns herunterseli'n;Erinnere deiner Freunde dichUnd hitt für uns bei Gott,

Daß er uns gnädig zeige sich,Wenn uns ereilt der Tod.

Uns gnädig Gott erscheinen.Ach! bald rief er ihn zurück,Wir seh'n ihm nach und weinen.G. 1827.

51. Nur die Zeit, die schmerzenlose,Wird auch hier das Ihre tun,Klaget nicht und laßt die RoseStill in ihrem Grabe ruh'n.

G. 1827.

G. 1884.

II. Kleine Mitteilungen.

Zwei Sympathiemittel aus Oberösterreich.

Von H. v. Preen, Osternberg.

In Heft VI ex 1907 finde ich die Beschreibung eines wunderkräftigen Bandes von W.Tschinkel. Ich möchte hier als Ergänzung die Leibeslänge der heiligen Maria beifügen, die ich vorkurzem in der Gegend von Mauerkirchen im Mattigtal zu Gesicht bekam. Es kann meinerSchätzung nach in den Zwanzigerjahren des vorigen Jahrhundertes gedruckt worden sein.Meiner Erfahrung nach scheint die Leibeslänge der Maria seltener zu sein als die desChristus, wenigstens sind mir mehrere von Christus bekannt, so zum Beispiel in demStadtmuseum in Schärding, dessen Sympathiemittelsammlung bestens empfohlen

werden kann.

Der Leibeslänge der Maria, ein Papierstreifen von elf 15 cm langen Feldern, istnoch einer, der ihre Fußlänge enthält, beigegeben. Demnach müßte die Länge 175 cmsein und die des Fußes nur 15 cm.

I. Feld Links in der Ecke ein Bild Maria mit dem Kinde, darunter die Worte Maria hilf". Dann fettgedruckt: Gewisse wahrhafte rechte Länge