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Bünker.
Die Inschrift lautet:
Da Kleter wa do' s Schüss'n g'wöhnt,Hat do d' Kurasch verlor'n--,
Vor Angst hat er dös Ding nit kennt,Kracht' s hint'n oder vorn.
An andern geht's zwar nix an,G'schehn thuat ja allerhand,
Do fü an altn Jagersmann
Ist's a a wahre Schand.
Ab und zu wurde ein Scheibenschießen der Tamsweger Schützen-gesellschaft in einem der benachbarten Orte abgehalten.Dies erweist die Umschrift einer der Scheiben mit den Worten:Zur Erinnerung
an das Schießen am 26./9. 1892 in Mariapfarr.
Auch diese Scheibe ist bemalt. Im Vordergrund des Bildes fließtein Bach, darin liegt ein toter Hirsch und ein umgeworfener zwei-räderiger Handwagen. Diesseits des Baches hält den Wagen einSchütze am Strick, jenseits läuft ein zweiter mit ausgebreiteten Armen,scheinbar ratlos, um Hilfe. Beschrieben ist das Bild wie folgt:
Was ma heut zu Tag von die Jaga muaß erleb'n,
Das ist a wahrer Graus.
Jetzt ist in Tweng*) schon a, a so wie früher in Zederhaus.*)Schiaẞ'n thuat da König zwar gut, das ist wahr,
Aber leider sand bei eam die Hirsch'n als erlegter
Noch in der Ertrinkungsg'fahr.
Eine ebenfalls bemalte Scheibe stellt eine umzäunte Wiese vor.Darauf springt ein Schaf umher. Vom Wege aus beobachten die Szenedrei Personen. Text hierzu:
Am 29. Oktober 1901.
Da Gidi sagt zum Michl in aller Herrgotts Früa:„ Nimm Dei' Bix und geh mit mia,
En Größing sei' Schaf ist wüd,Schiaß' n Du, i trau mi nit."
Da Michl sagt zum Gidi:
Sein tuat's a woara Graus
Jetz gengan heut' mir zwoa
Gar ins Schafjagan aus."
Da Gidi sagt zum Michl:Schiaß na oft drauf,Daß da Größing kriagtRecht a lochato Haut."
Da Lüftenegger schimpftNatürlich in seiner Jagd,Auf an Schaf dreimal schiaẞn,Hat' n Michl nix g'macht.
Da Größing war froh,
Daß er' n Schaf hat kriagt,
Zum Schußgeld gibt er' n Michl
En Schafschwaf dafür.
*) Ortschaft.