Das typische Bauernhaus im Böhmerwalde.
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Nachbarhauses N. C. 1, südlich der Ortsplatz) und wird zwischen-Häus« und Scheuer noch ein Schupfen hingebaut, so erhält dasGanze das Gepräge eines» geschlossenen Hofes«, was der typischeBöhmerwäldlerhof nie ist.( Auch das Thor beim Buhanyhause, Zeislitz,und andere, sind erst später hinzugekommen, wahrscheinlich weildie angrenzenden čechischen Dörfler ihre Höfe mit Thoren ab-schliessen.)
2. Material. Das Material war und blieb naturgemäss das überallvorhandene und kostenlos erhältliche: Bruchstein und Holz.
Gneis- und Granitfelsen ragten überall aus dem Boden; dieRodung förderte nicht nur Felssteine, sondern auch mächtige Blöckezutage, welche guten Bruchstein gaben, und die grossen Wälderlieferten das einst werthlose Holz, schöne und gesunde Stämme.
N.
Streu
Stall
Scheu
Streu
Stall.
Stall.
Fig. 4.
Stall
St. H
Fig. 5.
Tenne
er
Sch.Fahrweg.
Haus-
Ost.
Fig. 7.
Fig. 6.
3. Die Aushebung der Grundmauern und Kellergrube. Infolgedes gewöhnlich sehr abschüssigen Terrains wurden für die Mauerndie Gräben nicht mit gleicher Sohle, sondern staffelförmig gegraben,was auch heute noch bei gleicher Voraussetzung ebenso geschieht.( Fig. 7.)
Für den Keller, welcher mehr in die Erde eingebaut als tief-gegraben wurde, genügte geringe Tiefe, da er nur zum Aufbewahrender Erdäpfel diente und noch dient.
4. Grundrissmasse. Die Gesammtlänge richtete sich nach denVermögensverhältnissen und dem Viehstande des jeweiligen Erbauersund differirt sehr; als Maximum fand ich( bisher) circa 38 m; dieBreite des Hauptobjects schwankt in der Regel zwischen 10 bis 12 m.Die Wohn, zugleich auch Ess- und Schlafstube ist in der Regel6X6 oder 6 × 5 m, die anstossende Kammer 6 oder 5 × 2, 3,3 m.Der Gang ist meist 2 bis 2 m breit, und reicht dieses
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