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Schramek.
Die Terrainverhältnisse zwangen jedoch zumeist zu einer Anlagedes Hauses von Nord nach Süd oder erleichterten sie mindestens;denn der ganze Höhenzug des Böhmerwaldes ist von Nordwest nachSüdost gerichtet( Fig. 2) und der eigentliche Böhmerwald liegt im Gegen-satze zu dem westlichen» Bayrischen Walde« an der südöstlichen Ab-dachung desselben, und so auch seine niederen gerichteten Züge.Wollte man nicht die Wohnstube in die Erde bauen, die Thür öffnenkönnen, einen freien und weiten Ausblick geniessen, so musste dasHaus von Nordwest nach Südost gerichtet werden. Da aber in derAnsiedlungszeit die Wahl des Hausgrundplatzes gänzlich unbeschränktwar, so konnte man überall seiner Neigung folgen und die Haupt-front ganz nach Osten richten. Dass man die Wohnstube nicht nachNorden verlegte, hat darin seinen Grund, dass die Nordseite( undWestseite) in der Regel die Wind- und Wetterseite ist.(' s Wett'rkimmt vo Boirn!)( Fig. 3.)
Th
Fig. 1
Fig. 2.
Fig. 3.
Somit ist der Grundriss im Grossen und Ganzen wie in Figur 4
skizzirt.
Liegt somit die Wohnstube linker Hand, so musste den unent-behrlichen Hausthieren der Raum rechter Hand eingeräumt werdenund, an den Stall anschliessend, der Streuschupfen angebaut werden,während das Stroh etc. auch in einer etwas entfernteren Scheuneuntergebracht werden konnte, und dies um so leichter, als ja die grössteMenge des Heues auf dem Stalldachboden Raum fand. Wohin dieScheune kommen sollte, hing wieder vom Terrain ab. Wo es anging,baute man die Scheune an, und zwar wegen der Tenne, beziehungs-weise Zufuhr, in der Fig. 5 angedeuteten Weise.
Wo das nicht leicht möglich war, baute man die Scheune inmöglichster Nähe, wie dies beim Schmalzelhof( und anderen) inFahrenberg der Fall ist und in Fig. 6 angedeutet erscheint.
Das» I- Häus'l«( Inwohnerhaus) steht bald da, bald dort, und istin dieser Beziehung Regellosigkeit die Regel. Bringt's der Zufallmit sich, dass das I- Häus'l wie beim Pausalhause dem Bauern-hause gegenüber steht( oberhalb ist der Weg und die Hauswiese des