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Kleine Mittheilungen.
Osmano.
Perdesti alfin, o Arabo,Nè ti salvò il valore:Indarno pugna è sbracciasiChi pugna contro amore.
Moro.
Ecco quest' armi, prendile,Prendi la schiava ancor,Io te la rendo e impavidoCome sfidai la morte,Attenderò pur miseroLa fine di mia sorte,
Io son tuo schiavo, strappami
Dal sen questo mio core.
Osmano.
Tergi, mio ben, le lagrime,Sorridi, mio tesoro,
Cadde al mio piede il perfido
E prepotente Moro:Le tue catene a sciogliereIo venni, e sciolte or son.
Schiava.
Che posso dirti, ahi misera,Per tale e tanto affettoChe posso far? deh. dimmelo,Osmano mio diletto?
Osmano.
Sol un tuo bacio fervidoMi sia di guiderdon.
Volksglaube der Rumänen in der Bukowina.
Von Demeter Dan, Straża.
( Schluss.)
629. Die Warzen kann man los werden, wenn dem damit Behafteten Jemand denNeumond ankündigt, er aber Wasser in den Mund nimmt und, ohne den Mond zu sehenoder zu sprechen, hinausgeht und dreimal aus dem Munde Wasser über die Warzenschüttet.
630. Man glaubt, dass Jener, der das Thiergespräch mitangehört oder den Himmeloffen gesehen hat, nicht lange leben wird.
631. Die Küchen- und Hausschaben kann man los werden, wenn man dieselbenam Freitage mit dem verkehrten Besen nimmt und über die Strasse wirft,
632. Um die Wanzen zu vertreiben, soll man im Hause mit Paprika einräuchernund dann die Wände mit mit Terpentin vermischtem Kalk weissen.
633. Will Jemand schnell Butter schlagen, so soll er dies an der Thürschwellebeginnen.
634. Jener, der einen leichten Schlaf hat, soll einen aufgeweckten Geist besitzen,der aber, welcher einen festen Schlaf hat, soll ein Trottel sein.
635. Es soll nicht gut sein, die sich hinziehende Pfefferminzpflanze im Garten zudulden, ansonst werden die Mädchen jenes Hauses nicht gut gesehen sein und nichtbald heiraten.
636. Am heiligen Abend vor Weihnachten soll man Schnaps weder auf den Tischgeben noch trinken, weil er vom Teufel erfunden sein soll, denn ansonst zieht derTeufel den Schnapstrinkenden auf und sagt, dass sein Getränk vor allen Speisen Vorzug hat.
637. Die Mädchen pflegen niemals den Kopf mit Pfefferminzblüthen zu schmücken,denn die Zuwiderhandelnde würde den Abscheu aller Menschen auf sich laden.
638. Eine schwangere Frau soll nicht die Katze mit dem Fusse stossen, ansonstwürde ihr Kind am Rücken Haare, die jucken, bekommen; dieses Jucken aber kanndadurch entfernt werden, wenn man diese Haare kreuzweise schneidet, während sich dasKind im Bade befindet.
639. Abends soll man nicht das Garn auf die Haspel haspeln, damit nicht etwaStreit im Hause entstehe.
640. Jene Kuh, welche ausser den vier gewöhnlichen Zitzen noch andere kleinerehat, soll eine gute Milchkuh sein.
641. Verkauft man ein Viehstück, so ist es gut, einige Haare aus dessen Stirn undSchweif zu zupfen, dieselben irgendwo aufzubewahren und zu sagen, dass man nur dasThier, nicht aber das Glück verkauft hat,