Beiträge über Wohnart und Tracht im Montavonthal in Vorarlberg.
Beiträge über Wohnart
und Tracht im Montavonthal in Vorarlberg,
Von Katharine Haberlandt, Wien.
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Die Dörfer im Montavonthal sind ungemein ausgedehnt, so dassdas erste Haus manchen Ortes wohl eine gute Wegstunde vom letztenentfernt ist; denn ein Bauerngut hat seine Gebäude nicht im nächstenUmkreise, sondern weithin zerstreut, sowohl im Thal als an denGehängen der Gebirgsketten.
aus
Beim Wohnhaus selbst stehen nur eine oder zwei Scheunen, durch-Gebäude und oft ein bunt bemaltes Bienenhaus. Ersteresind entweder ganz aus starken Pflöcken gezimmert oder mit
Fig. 2. Scheune in Montavon.
steinernem Unterbau, worüber dann die Wände aus Latten gefertigtund hauptsächlich an der Front mit zierlichem Gitterwerk geschmücktsind.( Vergl. Abbildung Fig. 2.) Das untere Geschoss birgt den Stall,in dem das von der Alm heimgekehrte» Vêih« überwintert; nichtselten findet man auch die Stallungen für das Vieh etwas abseits vomDorfe, wie auch die Ziegenställe nicht unmittelbar im oder beim Hauseliegen, sondern weiter gegen die Bergeslehne zu ihre eigenen Colonienbilden. Die isolirte Lage der Ställe trägt wesentlich zur auffallendenReinlichkeit der Ortschaften bei. Auch die Ziegenställe sind feste,wenn auch kleine, etwa 12 m hohe Pflockbauten mit stein beschwertenDächern. Ein Häuschen knapp neben dem anderen, bilden sie eine,auch mehrere Gassen, die durch Zäune, mitunter Pflockzäune,» die
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