Literatur der österreichischen Volkskunde.
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dich, wechselte es für die Mühle ein und bekam es wieder zurück. Vgl. Z. Oe. VK. V,140. Archiv f. slav. Phil. XXI, 282. Kolberg Pokucie IV, 22. Clousten Popular Tales andFictions 1, 110, 462.
Nr. 16, S. 244–266.„ Von drei Urlaubern." Drei Soldaten in einem verwünschtenSchlosse hüten drei in eine Taube, Vogel und Schlange verzauberte Prinzen. Nachfünfjährigen Dienste bekamen sie als Belohnung: der eine ein Futteral, das immer vollGoldstücke war, der andere eine Ruthe, mit welcher aus der Erde soviel Soldaten, wieman wünscht, hervorgerufen werden können, der dritte einen Rock, in dessen einer TascheBirnen waren, nach deren Genuss man in einen Bock mit krummen Hörnern verwandeltwurde, und in dessen anderer Tasche Aepfel waren, nach deren Genuss der Menschwieder seine frühere Gestalt erlangte. Hieran knüpft sich das Märchen von der treulosenPrinzessin, die nur der bekommt, der sie im Kartenspiel besiegt. Vgl. Afanasjev³ I,Nr. 113 c. Kulda Morav. poh. III, 43. Pohadky a pověsti našeho lidu 46. Schambach undMüller Niedersächs. M. 312. Ausland 1856, 716. Kaden Unter den Olivenbäumen 6 ff.
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Nr. 17, S. 246-248. Von einem Mann, der hundert Jahre auf der anderenWelt war. Der alte Bettler ladet seinen Gastgeber zu sich, schickt ihn um ein Pferd.Auf dem Wege sieht der Mann einen Menschen, der bis zum Kopf im Wasser stand undimmer trinken! trinken!" rief; dann einen anderen Menschen, der am Kopfe einen LaibBrot hatte und immer„ essen! essen!" rief. Am Ufer eines Flusses schlugen sich fort-während zwei Weiber Glossar ::: zum Glossareintrag Weiber. Auf einer fetten Weide waren magere Schafe, auf einer elendenWeide dagegen feiste Schafe. Unter einem Apfelbaum stand eine weisse Frau und assdavon Blätter, Blüthen und Obst das war der Tod, der Kinder, Jünglinge und Greisesammelt. Der Mann war dort beim hl. Petrus drei Tage in Wirklichkeit hundert Jabre. Vgl.Federowski Lud białoruski I, Nr. 1092. Živaja Starina V, 209. Erlenvejn Rus. nar. skazki 62.Dowojna Sylwestrowicz Pod. žmujdź. II, 163, 193. Andrejanoff Lett. M. 67. Mijat StojanovićPučke pripov. 108. Kolberg Pokucie IV, 202. Kolberg Lud III, 149 ff.; VIII, 90 ff., Nr. 37.Treuland Latyšikija skazki Nr. 104.
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. Nr. 18, S. 248-250. Ein Weih verräth den eigenen Sohn dem RäuberLiebhaber. Vgl. Z. Oe. V, 140. Fr. Hindes Groome Gypsy Glossar ::: zum Glossareintrag Gypsy Folk Tales Nr. 8, 9. Letopismatice srpske Bd. 146 S. 115. Kolberg Pokucie IV, 85. Hinton Knowles Folk Tales ofKashmir, 3, 45 ff.
Nr. 19, S. 250. Ein Herr machte Einladungen zu einem Ball; der Weg führte ihnüber einen Friedhof; der Herr stiess mit einem Fuss unvorsätzlich in einen Todtenkopf.Der meldete sich an, dass er auf dem Balle gegenwärtig sein wird. Der Herr rettete şeinLeben nur so, dass er auf den Rath des Pfarrers Alles neu anschaffte, wie Möbel soSpeisezeug. Vgl. Archiv f. slav. Phil. XXII, 302, zu Etnograf, Zbirnyk V, 183.
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Nr. 20, S. 250 ff. Vom Trunkenbold, der einen Leichnam trug." Abweichendvon den gewöhnlichen Erzählungen. Der Trunkenbold befreite, nachdem er den Leichnamaus dem Wirthshaus zur Kirche zurückgebracht, noch dessen zwei büssende Brüder, wie,ist aber nicht erzählt. Vgl. Dowojna Sylwestrowicz Pod, žmujdz. I, 252 ff.
Nr. 21, S. 251 ff. Der Zauberer tödtete statt der fremden Knaben seine eigenenTöchter. Etnograf. Zbirnyk Nr. 41. Verfolgte dann die Knaben in seinen Siebenmeilen-stiefeln, hätte sie fast erreicht, schlief aber ein, zog die Stiefeln aus; ein Knabe bemerktedas, zog die Stiefeln an und entfloh mit seinen Brüdern.
Nr. 22, S. 252 ff. Ein Vater verkaufte seine Tochter dem Teufel; doch konnte derTeufel sich nicht des Mädchens bemächtigen, als selbst der Vater dem Mädchen die Händeabhieb, denn das Mädchen bekreuzigte sich mit den Stumpfen. Der Teufel riss nun demVater den Kopf ab. Das Mädchen kniete bei dem Leichnam nieder, betete, legte die Händean die Stumpfe, und die Hände wuchsen wieder an. Vgl. Cosquin II, 231 ff., Nr. 64.Revue des trad. popul. X, 571 st. N. 3.
Nr. 23, S. 253 ff. Der Teufel dient einem Bauer, dem er das Brot aufgegessen hat.Vgl. Z. Oe. VK. II, 223 Nr. 17. Archiv f. slav. Phil. XXI, 275, 301. Świętek Lud nadrabski 341.Nr. 24, S. 254 ff. Drei Soldaten suchen die dem Könige entführte Prinzessin. Eineganz kurze, verderbte Version des Märchens vom starken Hans und seinem Gefährten.