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Blau.
11. Fichte Dippelwände, Sparren, Balken, Schindel, Kufgeschirr, Rechenstiele,Kästen, Bänke, Stühle, aus Fichtenwurzeln die Kränze der Futterkörbe, Schwingen,Omreiltern.
12 Föhre, Kiefer Brennholz, eine Truhe.
Eberesche nichts.
13. Birnbaum: Heft des Stemmeisens.
14. Holzäpfelbaum: Hackenstiel.
15. Pappel Tröge.
16. Espe das Geflecht der Futterkörbe, die Keile in der Wand.17. Kirschbaum: Tisch.
Weichselbaum: nichts.
18. Zwetschkenbaum: die„ Schützn" im Webstuhl, ein Rocken.Kriechenpflaume: nichts.
19. Schlehdorn: Stock.
20. Eiche ein Viertel( ½ Strich, beiläufig 267) Nähkästchen.
Kreuzdorn
Faulbaum
nichts.nichts.
21. Hundsrose: der„ Zweck" in der„ Schützn".
22. Himbeerstrauch: Spulen.
23. Hollunder: Spulen.
24. Weide: Brotkörbe damit gebunden.
25. Weichel, Salix caprea: Drischelhauben.
26. Linde Webstuhl, Stiefelhölzer, Holzschuhe.
27. Ulme Speichen, Haufen( Naben).
Wenn ein Unbefangener erzählen hört, dass man ein Stühlchenaus neunerlei Holz brauche, um in der Christnacht die Hexen zu er-kennen, so meint er anfangs, dies sei eine unmögliche oder dochsehr schwer zu erfüllende Bedingung. In Steiermark braucht man zudiesem gefährlichen Zwecke gar dreizehn Holzarten.( Uns. Zeitschr. I.,S. 245.) Und ein armer Häusler in Silberberg hat 27 Holzarten inseinem Hause! Bei einem wohlhabenden Bauern mit 30-50 JochGrund, wie dies der Durchschnitt im Bezirke ist, müsste sich dieseZahl wohl gegen 30 steigern. Dann ist auch noch die abgeschlosseneLage in Betracht zu ziehen.
vieh-
Daphne mezereum( Seidelbast) wird, obwohl mit keinem Namengenanntdie frühe Blüthe ist schon auffallend genugarzneilich verwendet. Es würde mich zu weit geführt haben, diearzneilichen und sympathetischen Eigenschaften der oben erwähntenGewächse sowie ihre Stellung in Brauch und Glauben, ihr Vor-kommen in volksthümlichen Redensarten zu behandeln. Davon viel-leicht ein andermal. Es würde mich sehr befriedigen, wenn ich mitdiesen Zeilen, eine empfangene Anregung weiter gebend, auch andereVolksforscher für dieses Gebiet interessirt hätte.