Literatur der österreichischen Volkskunde.
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mit dem Lebenswasser, welches ihm zwei dankbare Tauben brachten. Die erste Aufgabevollführte ein Krebs, die zweite Ameisen, welche er sich alle zu Dank verpflichtet hatte.
Nr. 32, S. 28-32.„ Die Zauberlampe", das ist die Geschichte von Aladdin undseiner Lampe. Vgl. Clouston Popular Tales and Fictions I, 314 ff.
Nr. 33, S. 31-35.„ Kotyhorošok, Rozvernyhora und Zavernyvoda" In derersten Hälfte des Märchens wird die Geschichte vom jüngstgeborenen Sohne erzählt, derseine Schwester und die um sie ausgezogenen Brüder aus der Macht eines Drachen( Teufels) befreit. Vgl. Archiv f. slav. Phil. XIX, 252. Dobrovoljskij Smolenskij Sbornik I,624 ff. Federowski Lud białoruski I, 110 ff. Sadok Barącz Bajki, freszki³, S. 90 ff.Jubilej. Sbornik Millera, S. 193. Kallas Achtzig Märchen der Ljutziner Esten S. 121, Nr. 10.Der Held zieht wieder in die Welt, verbündet mit zwei mit übermenschlicher Kraftbegabten Gefährten, befreit drei Prinzessinnen aus der Unterwelt, von seinen Gefährtenverrathen. Vgl. Köhler Kleine Schriften I, 292 ff., 543 ff. Archiv f. slav. Phil. XIX, 253, XXI,298. Bosanska Vila VII, 329 ff. Groome Gypsy Glossar ::: zum Glossareintrag Gypsy Folk Tales Nr. 20, 58. Lud VI, 348 ff.Aus der Unterwelt trug den Held hinauf der Vogel Aron, dessen Junge er vor einemfeurigen Regen beschützte. Vgl. Archiv f. slav. Phil. XXI, 298. Sadok Barącz Bajki,fraszki, 92. Kallas op. c. Nr. 9, S. 121.
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Nr. 34, S. 35-39. Wie ein Bauer eine Prinzessin vom Drachen erlöste undbei einem Todten auf der Wacht stand." Die Prinzessin soll dem Drachen geopfertwerden, der nur für ein tägliches Menschenopfer Wasser aus dem Brunnen nehmen lässt.Ein Bauernbursche befreit sie, erschiesst den zwölfköpfigen Drachen. Von dem üblichenVerrath von Seite eines Dieners wird nichts erzählt. Der Held bedingt sich nur aus, biszu seinem Tode vom Kaiser ausgehalten zu werden. Aber dennoch zieht er dann weiterin die Welt. Der Kaiser bittet sich seine Photographie(!) aus, und sagt ihm, er werde ihmdas Geld zusammenlegen und in die Sparcasse( do šparkásy) geben. Hieran schliesstsich eine andere Geschichte, wie er einen Prinzen erlöste, der jede Nacht vier Männerder Wache auffrisst.
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Nr. 35, S. 39-44.„ Der wunderbare Ring." Ein Knecht wirft seinen ganzen Lohndurch drei Jahre in den Brunnen, das dritte Jahr schwimmt der Lohn heraus. Vgl. AfanasjevNar. rus. skazki³, II, 52, 222. Romanow Bělerus Sbornik III, 222. A. A. KotljarevskijSočinenija II, 51. Pohádky a pověsti našeho lidu, S. 65 ff. Sbornik za nar. umotvorenijaXIV, Abth. 3, S. 117. Sbornik mater. kavkaz. XXIII, Abth. 3, S. 44. Clouston op. c. II, 68.-Für dieses Geld kauft er dann einen Hund, einen Kater und eine Schlange von derenQuälern los. Von der Schwester der Schlange bekommt er als Belohnung einen Wunsch-ring, erlangt mit dessen Hilfe die Hand der königlichen Prinzessin nachdem er eineBrücke über die Donau erbaut, sie mit einem marmornen Trottoir( trytuvar), sogar miteinem Telegraph, nicht bloss mit den märchenhaften goldene Früchte tragenden Bäumenausgeschmückt hat. Es wird nun weiter die bekannte Geschichte von der treulosen Frauund der Wiedererlangung des Ringes durch den Hund und den Kater erzählt. Vgl. KöhlerI, 63, 437, 440. Archiv f. slav. Phil. XIX, S. 248, Nr. 9, S. 263. Z. Oe. VK. II, S. 221, Nr. 5.Nr. 36, S. 45-48.„ Die dankbaren Thiere, die Prinzessin und der Drache."Der erste Theil des Märchens enthält eine Variante des Märchens von der treulosenSchwester, Vgl. oben Nr. 29. Zum Schlusse schmiedete der Held seine Schwester an dasFass an, wo er sich badete und sagte ihr, dieses Wasser sollte sie trinken, bis er nachvier Jahren zurückkommt, so lässt er sie los, wenn sie noch am Leben ist. Sonst mussdie Schwester gewöhnlich das Fass mit ihren Thränen vollfüllen. Im zweiten Theile wirderzählt von der Befreiung einer Prinzessin von einem zwölfköpfigen Drachen, von ihremvermeintlichen Befreier und dessen Entlarvung endlich durch den Helden.
Nr. 37, S. 48-52.„ Plekoj- korova, Pokoty- Hora und Pereverny- Hora." EinenKnaben warnt eine Kuh wie sonst ein Pferd vor den Anschlägen dessen Stiefmutter undentflieht mit ihm. Vgl. Afanasjev Nar. rus. skazki, II, 290 ff. Nr. 165. Gaal& Stier UngarVM. Nr. 8. Spitt a Bey Contes arabes mod. Nr. 12. Artin Pacha Cont. pop. de la Valléedu Nil, S. 115, Nr. 7. Die Kuh zieht den Knaben auf zu einem gewaltigen Riesen. Erverbindet sich mit zwei anderen Riesen und vollführt im Ganzen dasselbe wie in Nr. 33.