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B.F
24.
Schukowitz.
L.E.
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* 7+
Fig. 40-41. Symbole auf Trambalken.
alten
Bergkeusche
bei Kernhof einenTram, der seit 1710bis heute den Liebes-bund von nicht weni-ger als elf Ehepaarenauf die angedeuteteArt verzeichnet. Ja,die alten Bauersleutesetzen einen gewissenStolz in einen reich-gezierten Stubentram,und hat solch einealte Stube geweihteStellen, so ist es nebendem« Gebetwinkel>massive Dielen-( Mitteltram),
der
balken
der die Stubendecketrägt. Zwischen ihn
hinein schiebt man die ganze Hausbibliothek. Sie besteht aus den ehr-würdigen Andachtsbüchern, der großen Erbbibel und dem Kalender;letzterer ist die literarische Quintessenz dieser Sammlung, er beherrschtmehr als irgend ein anderes wissenschaftliches Product den Geist des
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Bauern. Neben diesen Büchern steckt auch aller-hand geweihtes Zeug, Palmkätzchen, Umgang-sträußchen, Lichtmesskerzen, Judaskohle, Drei-königskreide u. s. w., das gegen Blitzschlag,Diebstahl und Seuche schützen soll. Wetter-kräftig ist auch der Name der hl. drei Könige,der alljährlich am 6. Januar neu und mit dreiKreuzchen über Stubenthüren und am Tramangekreidet wird.
Zuweilen versuchte sich nun der Tram-Decorateur auch in der Ausführung irgendeines geometrischen Bravourstückes, das ihmtrotz des nicht besonders fügsamen Materialsvollständig gelang.
So ist uns am mannsdicken Mitteltramder Cistercienser- Taberne in Kehr bei Rein
Fig. 42. Geschnitzter Sessel. in Steiermark ein regelrechtes Zwölfeck mitden sämmtlichen Diagonalen in tadelloser Vollendung erhalten. Eine nochschwierigere Aufgabe hat ferner ein Künstler des Marchfeldes gleichmeisterhaft gelöst, indem er im abgekanteten Haupttrame der Gemeinde-gasthausstube in Zwerndorf das Netz einer Kreuzspinne naturgetreunachgeahmt hat. Das Netz misst 35 cm im Durchmesser. Die Arbeit