Zwei Volkslieder.
6. Was tragt die Gans auf ihren Seiten? Vöda Hanns?Wann m'r a Goas absticht, so muass man's häuten,Tragt die Gans auf ihren Seiten,
Vöda Hanns, das tragt die Gans.
7. Was tragt die Gans auf ihren Flügeln? Vöda Hanns?Ein Dutzend Holzknecht mit Kappl und Prügel
Tragt die Gans auf ihre Flügel,
Vöda Hanns, das tragt die Gans.
8. Was tragt die Gans auf ihren Haxen?Kramermenscha mit ihre Kraxen
Vöda Hanns?
Vöda Hanns?
Tragt die Gans auf ihren Haxen,Vöda Hanns, das tragt die Gans.
9. Was tragt die Gans auf ihren Füaßen?Wer viel g'sündigt hat, muass viel büaßenTragt die Gans auf ihren Füaßen,Vöda Hanns, das tragt die Gans.
10. Was tragt die Gans auf ihrem Schwoaffel?Binderg'selln mit Schlögl und RoaffelTragt die Gans auf ihrem Schwoaffel,Vöda Hanns, das tragt die Gans.
Vöda Hanns?
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Das zweite Lied nenne ich:« Frühlingslied». Auch hier ist dieMelodie eine liebliche Volksweise. Ob der Text auf VollständigkeitAnspruch machen kann, kann ich nicht behaupten; ich citiere, was mirdavon aus meiner Jugend im Gedächtnisse geblieben.
II. Frühlingslied.
1. Es fangt sich schon das
Fruah- jahr
an, und al
las fangt zan
grean werdn an, and allas fangt
2. Es blüahn dö Bleamal in dem Feld,Sie blüahen weiß, roth, blau und gelb,
Sie blüahen weiß, roth, blau und gelb.
zan
grean werdn an.
3. Und wann i zu mein' Schatzerl kimm,So findt i schon an andern drinn,So findt i schon an andern drinn.
4. Da nimm i mein Stutzal und geh in' WaldUnd suach m'r dort mein Aufenthalt,Und suach m'r dort mein Aufenthalt.
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