Bibliothek / EigenverlageÖsterreichische Zeitschrift für Volkskunde2 (1896) / Zeitschrift für österreichische Volkskunde

  
Jahrgang 
2 (1896) / Zeitschrift für österreichische Volkskunde
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Fischer.

Fig. 5. Tschitschenhäuser aus Stein.

Sammel- Thätigkeit anregen und dassauf diese Weise Materiale zu weiterenPublicationen sich anhäufen wird. Fürdiesen Zweck empfiehlt es sich, syste-matisch vorzugehen und in folgenderWeise zu sammeln:

I. Ein vollständiges echtesmännlich und

Costüm,

weiblich.

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II. Anfertigung von Photo-graphien, sowohl von cha-rakteristischen Porträts,als auch von ganzenFiguren. Es sollen darinalle Varianten des Co-stüms, z. B. jene, welchean Festtagen oder zubesonderen Gelegenhei-ten getragen werden,oder solche von Nachbar-

dörfern, welche sich in irgend etwas von dem zu behandelndenVolksstamme unterscheiden, zum Ausdruck kommen.

III. Sammeln von ethnographischen Gegenständen, Artikeln des Haus-fleißes, der Keramik und Textilkunst.

IV. Photographische Aufnahmen typischer Wohnhäuser, wenn möglich,Plan des Hauses, Aufnahmen einzelner Wohnstuben, Küche etc.V. Sammeln von historischen Costümen aus derselben Gegend, oder Ab-bildungen aus alten Gemälden, um wo möglich den Zusammenhangdes modernen Costumes mit früheren festzustellen.

VI. Genaue Beschreibung aller einzelnen Objecte.

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Die Tschitschen im Küstenlände und Istrien.

Mit der Bezeichnung« Tschitschen» benennt man im allge-meinen das Landvolk von Istrien, so weit es sich der kroatischen Sprache

Fig. 6. Tschitschenschmiede.

bedient, wenn auchdie Sprache nichtimmer die Abstammung kennzeich-net. Die Bevöl-kerung von Istrienist ein Mischvolk, inwelchem die Resteder Ureinwohner-schaft, die theilskeltisch, theils thra-kisch griechischen