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Mit pietätvoller dankbarer Erinnerung gedenken wir heutean diesem Tage befriedigter Rückschau der zahlreichen Helfer undMitarbeiter an dem gemeinsamen Werke; der verewigten früherenPräsidenten des Vereines, der Freiherren von Gautsch undHelfert und der Grafen Johann Harrach und VinzenzLátour, die ebenso wie der in den schlimmsten Kriegsjahren1914-1920 an der Spitze des Vereines und Museums stehende tat-kräftige Graf Rudolf Traun- Abensperg mit ihrem ganzenEinfluß und großem Interesse für die Vereinsbestrebungen einge-treten sind. Mehrfache finanzielle Hilfe brachte zur Zeit der Über--siedlung und des Neuaufbaus des Museums in dankenswerter ArtFrau Gräfin Nandine Berchtold an der Spitze eineseifrig tätigen Damenkomitees. Ebenso haben die VizepräsidentenHofrat V. Jagić, Oskar Höfft, Sektionschef Dr. Breycha,Professor E. Oberhummer sich stets auf das Wärmste der Sacheunseres Vereines und Museums angenommen. Ich gedenke auch mitherzlichster Dankbarkeit der wertvollen Unterstützung durch diezahlreichen namhaften Persönlichkeiten, die in allen Jahren bis aufdiesen Tag im Vereinsausschuß ihre Mitwirkung geliehen haben.
Wenn ich bei Bewältigung der schier übergroßen wissen-schaftlichen und musealen Arbeit, die ich von 1894-1911 imNebenamte zu leisten hatte, in den ersten fünfzehn Jahren die Haupt-last getragen habe, so wurde mir die eifrigste und wirksamsteUnterstützung seit einem Vierteljahrhundert vor allem von Seitemeines treuesten Arbeitsgenossen, den mir die Natur selbst an dieSeite gestellt hat, vom Univ.- Professor Arthur Haberlandtzuteil. Ihm, der seit 1923 als mein Nachfolger in der Leitung desMuseums unermüdlich, umsichtig und energievoll wirkt, gebührtfür alle frühere und gegenwärtige erfolgreiche und begeisterte ArbeitDank und Anerkennung aller Kreise, denen das Gedeihen und diehoffnungsvolle Entwicklung der volkskundlichen Arbeit in Oester-reich am Herzen liegt.
Mit Freude und Genugtuung darf ich nach diesem Rückblick,wie wir ihn heute befriedigten Herzens auf eine lange Epoche hinteruns liegender erfolgreicher Arbeit werfen durften, feststellen, daßauch der Ausblick auf die Zukunft unserer Bestrebungen ein aus-sichtsvoller und trostreicher ist. Die österreichische Heimat-bewegung, vertreten durch die junge, eifrige, österreichischeHeimatgesellschaft und die zahlreichen ihr angegliederten, heimat-liche Volkskunst, Volksbrauch und Trachten pflegende Vereine,