Library / Self-PublishedÖsterreichische Zeitschrift für Volkskunde38 (1933) / Wiener Zeitschrift für Volkskunde

  
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38 (1933) / Wiener Zeitschrift für Volkskunde
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gleicher ungekürzter Höhe wie in den Vorjahren, im Betrag von S 3000.-der unser Institut vor der sonst unvermeidlich gewesenen bedrohlichenDefizitwirtschaft bewahrt hat. Die Vereins- und Museumsleitung dankt derKammer und insbesondere deren Vertreter im Museumsausschuẞ HerrnKammerrat Hermann Kandl für diese einsichtige und wohlwollendeStellungnahme auf das Wärmste. Geziemenden Dank schulden wir demBundesministerium für Unterricht und im besonderemMaße der Wiener Stadtverwaltung, deren früherer FinanzreferentStadtrat Hugo Breitner noch vor seinem Scheiden aus diesem Amtdie Herabminderung der Mietzinsverpflichtung an maßgebender Stelle inAntrag brachte, wofür ihm der ganz besondere Dank der Vereins- undMuseumsleitung gebührt. Auch dem Verein der Museum freunde,der Arbeiterkammer, sowie dem bewährten Gönner des Museums,Kommerzialrat Oskar Trebitsch, sei für ihre so willkommene Beihilfeder verbindlichste Dank ausgesprochen. Als fördernde Mitglieder leistetendie Firmen Gerngroß, Herzmansky, Demel's Söhne und dieBuchdruckerei Pago in dankenswerter Weise je S 50.--.

In der Zusammensetzung des Museums- Ausschusses ergab sich einmehrfacher Wechsel der Vertreter des Bundesministeriums für Unterricht.Der Präsident des Bundesdenkmalamtes, Dr. L. Petrin, der durch mehrereJahre in hervorragend einsichtsvoller Weise dem Museum tatkräftigeFörderung hatte zuteil werden lassen, wurde in seiner Funktion von Mini-sterialrat Dr. Karl Kobald abgelöst, dem das Museum ebenfalls für ver-ständnisvolle Förderung zu wärmsten Dank verpflichtet ist. Nach dessenErnennung zum Präsidenten der Musikhochschule am Jahresende wurdeSektionsrat Dr. Hohe na u er mit der Funktion eines Vertreters des Bundes-ministeriums für Unterricht im Museumsausschuß betraut. In den wissen-schaftlichen Ausschuß wurde der Referent für das Volksbildungswesen inNiederösterreich, Dr. Karl Lugmayr, berufen.

Indem die Vereins- und Museumsleitung der Bitte und HoffnungAusdruck gibt, daß die im Museumsausschuß vertretenen öffentlichen Stellenunseren Institute ihre maßgebende Unterstützung mit gleichem Nachdruckwie bisher auch fürderhin zuteil werden lassen, erfüllt sie die angenehmePflicht, Herrn Präsidenten Dr. F. Schubert- Soldern, Herrn PräsidentenDr. L. Petrin, Ministerialrat Dr. K. Kobald und Herrn SektionsratDr. Hohenauer als Vertreter des Bundes, Herrn Präsident, NationalratOtto Glöckel und Direktor Dr. E. Zellweker als Vertreter der WienerStadtverwaltung sowie Herrn Kammerrat Hermann Kandl für alleFörderung auf das Wärmste zu danken.

Wien, Anfang Jänner 1933.