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Möbel, Hausrat, Töpferei, Glas, Metallarbeiten, Tracht, auch die kirchlicheKunst wird an sorgfältig ausgewählten Bildbeispielen veranschaulicht. DerText, vollständig auf der Höhe der vorangegangenen Darstellungen, führt indas besondere heimatliche Wesen der pfälzischen Volkskunst mit großerSachkenntnis ein.Prof. M. Haberlandt.
Hans Mersmann:
Grundlagen einer musikalischenVolksliedforschung. Buchausgabe im anastatischen Neudruck derim Archiv für Musikwissenschaft erschienenen Einzelabhandlungen. Gr. 8,140 Seiten. Verlag Kistner& Siegel, Leipzig 1930.
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Die vor sieben Jahren fortsetzungweise erschienene Arbeit liegtdankenswerter Weise in Buchform vor- aus technischen Gründen in un-veränderter Form. Welche Fortschritte dieses Gebiet zu verzeichnen hat,ersieht man aus einem Vergleich einer älteren Arbeit, wie der von E. K. Blümmlüber ,, Das Volkslied: Ich liebe dich, so lang ich leben werde eine literar-und musikhistorische Studie"), mit solchen aus der letzten Zeit, etwa imJahrbuch für Volksliedforschung. Oesterreich wird für einige Teilgebietein der Zukunft noch wichtige Beiträge zu liefern haben, über das Thema,, Wiener Klassiker und Volkslied", zu dessen Behandlung die eingehendeKenntnis gerade der österreichischen Melodien unerläßlich ist, über das Alt-wiener Theaterlied und seine Volksläufigkeit. Jungbauers ,, Volkslieder ausdem Böhmerwalde" geben bereits manchen Hinweis in dieser Richtungüber den ursprünglichen mehrstimmigen Volksgesang, wie er in den öster-reichischen Alpen noch heute, fast unbeachtet von Forschertätigkeit, lebt undin seiner Art auch„, stiltragend" ist.K. M. Klier.
Jahrbuch für Volksliedforschung. Im Auftrage des Deutschen Volks-liedarchivs mit Unterstützung von H. Mersmann, H. Schewe und E. See-mann herausgegeben von John Meier. Zweiter Jahrgang. Gr. 8, 176 Seiten.Verlag W. de Gruyter, 1930. Geb. Mk. 16-
Otto Basler liefert darin eine umfangreiche, vorzügliche Arbeit überdie Geschichte und Verbreitung des Volksliedes.„ Es zogen drei Regimenterwohl über den Rhein". Zu ihr sei angemerkt, daß die Wunderhorn- Lesartauch bei Adolf Böttger, Deutsche Kriegslieder, gesammelt( Leipzig 1841)steht. Die Gumpoldskirchner Lesart, aufgezeichnet von J. M. Schottky, darfnicht mit dem Jahre 1857 datiert werden; Schottky starb bereits 1849 zu Trier.Die Aufzeichnung stammt aus den Jahren 1816 bis 1822, rückt also zu denältesten Stücken der mündlichen Ueberlieferung auf2). Auch in der hand-schriftlichen Sammlung, der während des Krieges in Oesterreich begründetenMusikhistorischen Zentrale des Kriegsministeriums, finden sich zahlreicheNiederschriften aber der Kundige weiß wohl, daß derartige Arbeiten nureiner verhältnismäßigen Vollständigkeit rechnen können.G. Brandsch weist deutsches Lehngut in finnischen Volksweisen nach.
mit
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1) Zeitschr. d. Vereines f. rhein. u. westfäl. Volksk. III( 1916) S. 179-190.
2) Klier, Zur Biographie Schottky's. Das deutsche Volkslied XXVII( 1925), Seite 9 f, 33 f.