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schätzbaren materiellen und ideellen Werte des Museums, die im Schönborn-palais ihre würdige Heimstätte gefunden haben, gewiß Anspruch erhebendürfen. Hiefür wird die Vereinsleitung außer dem regelmäßigen Subventions-gesuch( um Bewilligung von S 7000.--) auch mit einem entsprechenden Nach-tragsgesuch( um Bewilligung von S 3000.- pro 1930) im Jahre 1931 vor-zukehren haben und darf sich hiebei der Beihilfe der Vertreter der GemeindeWien im Museumsausschuẞ, Herrn Präsidenten Nationalrat Otto Glöckelund Direktor Prof. E. Zellweker, denen für ihre Mühewaltung im ab-gelaufenen Vereinsjahr der wärmste Dank geschuldet wird, durchaus ver-sichert halten.
Seit mehr als 30 Jahren werden Verein und Museum für Volkskundevon der Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie in Würdigung der Be-deutung der Museumssammlungen für die fortschaffende Arbeit in Gewerbeund Kunstindustrie in dankenswertester Art durch namhafte Unterstützungs-beiträge gefördert. Dank der Befürwortung durch Herrn Kammerrat HermannKandl hat die Kammer für Handel, Gewerbe und Industrieim Berichtsjahre eine gegen das Vorjahr erhöhte Subvention im Betrage vonS 3000 gewährt, von der Arbeiterkammer erfloß eine solche vonS 500.-, vom Verband österreichischer Banken undBankiers ein Betrag von S 200.-. An Spenden verzeichnen wir: VomVerein der Museumsfreunde S 1000.-, vom Bankhaus S. M.v. Rothschild, Kommerzialrat Oskar Trebitsch, Firma Dillmont( Mühlhausen) je S 500.-, von Gebrüd. Gutmann S 300.-, der Ge-nossenschaft der Juweliere S 200.- Bäckerinnung, Ge-no sssenschaft der Rauhwarenhändler je S 20.-, Genos-senschaft der Wäsche erzeuger und Sticker S 50.-. Allengenannten Korporationen und Spendern sei der wärmste Dank hier auch öffent-lich ausgesprochen. Ebenso danken wir Herrn Ministerialrat Dr. Majer für denzu Gunsten unserer Zeitschrift gewährten Unterstützungsbeitrag($ 300.-)auf das Verbindlichste.
Nicht zuletzt darf der auszeichnende Anteil hervorgehoben werden, denVerein und Museum für Volkskunde an der Ehrung ihres Begründers undPräsidenten, Hofrat Michael Haberland t, anläßlich der Feier seines70. Geburtstages, in der Oeffentlichkeit gewonnen haben.
Der Deutsche Volksgesang- Verein in Wien hat durch dieerstmalig gleichzeitig erfolgte Verleihung der Ehrenmitgliedschaft und derjosef Pommer- Medaille an Hofrat M. Haberlandt die geistige Zusammen-gehörigkeit mit den Bestrebungen, die zur Gründung von Verein und Museumfür Volkskunde führten, in besonders hochgesinnter Art betont. Ebenso istdie wissenschaftliche Zusammengehörigkeit mit der Wiener Anthropo-logischen Gesellschaft in der Zuerkennung der Ehrenmitgliedschaftan den Vereinspräsidenten innerlich zum Ausdruck gekommen. Auch der Ver-band der kunstwissenschaftlichen und kulturgeschichtlichen Museen Oester-reichs hat demselben die gleiche Auszeichnung erwiesen und damit zugleichdie hervorragende Stellung des Wiener Museums für Volkskunde im Kreiseder österreichischen verwandten Institute zum Ausdruck gebracht.
Ganz besonders aber darf auf die hohe Anerkennung der Führung vonVerein und Museum für Volkskunde hingewiesen werden, die Herr Stadtrat