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platten gebildet, endet in eine breite Steinplatte, seltener in einsteinernes Kreuz oder in einen Steinkopf.
Außer dem Gebiete der Murge, am Tavoliere von Foggiaund am Mte. Gargavo, wo nicht mehr dasselbe Steinmaterial vor-handen ist, werden die Dächer kleiner, deutlich vom Trullo abge-setzt, sie sind manchmal zementiert, haben eine flache Kuppel.
In Calabrien sah ich bei Sibari viereckige Feldhütten, ausrunden Geschieben geschichtet, bei Potrone runde, stets mit kegel-förmigen Schilfdach, am Aetna viereckige aus Lava mit kegel-förmigen Schilfdach, südlich von Catania runde, gemauerte Hütten.Im übrigen Sizilien besteht die Feldhütte meist aus einem meter-hohen Steinbau( ohne Kalkmörtel), von dem aus Stangen oder Rohresich zum kegel- oder pyramidenförmigen Dache vorhängen, das mitStroh daher der Dialektname pagghiaru für Feldhütte oderBuschwerk, insbesondere Ginster gedeckt ist.( S. Pitré, La Fami-glia del Popolo Siciliano, Palermo, 1913, S. 79 flgd.). BeiSezze Romane südlich von Rom sieht man Feldhütten mit ovalemGrundrisse aus Rohr.
Die apulischen Hütten haben mit den viel kleineren, weil ausweniger handlichem Material( viel größeren Blöcken von Granit,Trachyt) hergestellten sardischen Hütten nur das falsche Gewölbegemeinsam, kegelförmige Steindächer mit gar keiner anderen Land-schaft.
Ebenso einzig steht die Weiterbildung dieser für einzel-stehende Feldhütten geschaffenen Bauart für Zwecke der Dauer-siedlung in der geschlossenen Stadt Alberobello da. 64 km süd-östlich von Bari liegt sie über 400 m hoch, inmitten eines einstigenWaldgebietes, hat ihren Namen von den damaligen mächtigenEichbäumen, zählt 5850 Einwohner.
Ihr Bild unterscheidet sich wesentlich von dem aller anderenapulischen Städte. Sonst sieht man inmitten endlos wogenderFelder und silbriger Olivenhaine auf den Anhöhen dichtgescharteStadtsiedlungen, die hohen Häuser meist weißgetüncht, oft mitflachen Dächern, die zur Anlage von Zisternen dienten die ein-zige Versorgung in dem quellenlosen Lande bis zum Ausbau dergroßartigen Wasserleitung( 1906-1926), die durch ein Netz von2700 km das Wasser des Sele- Gebietes vom Westabhange desneapolitanischen Apennins 270 Gemeiden Apuliens zuführtüberragt von romanischen Kirchen mit Kuppeln, altersbraunenKastellen, von hohen Palmen gesäumt. Aber mitten in dem Wellen-
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