> A Schafi a blobs
sǎig soit i kchaffn,
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owa i siags, zu enk bini umasist umaglaffn<<.
> Ou Luada, du damisch und dös ist Prezit,')
a Schaf a blobs
>> Gu når, gu
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saig gaits ba ins nit<.
saig weaschts ma nit sång,
wonn mia inda Årl Schtimpf³) vo da blaut) Schafiwoi trång<.
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Jägerglaube( Umgebung von Knittelfeld).
Von Dr. Gisela Mayer Pitsch, Knittelfeld.
Wünscht man einem Jäger Glück, beschwört, wie allbekannt, dieser Wunsch das Gegenteil herauf. Leicht abzulenken ist das Unheil, wennder Jäger eben erst die Jagdhütte verläßt. Dann dreht er sich dreimalauf einem Fuße herum, steckt den Hut dreimal zwischen den Beinendurch, spuckt dreimal auf die Schwelle und darf dann wieder auf Waid-mannsheil hoffen. Nicht nur die Dreizahl erscheint bei dieser Abwehrwichtig, sondern auch das Durchziehen des Hutes, der wohl als das Ab,bild des Jägers gilt. Das Durchziehen streift alles Uebel von ihm ab, wiemancherorts kranke Kinder durch gespaltene Bäume gezogen werden.Speichel ist ein beliebtes Abwehrmittel, auf der Schwelle verpflichtet erwohl die Ahnengeister zu tätiger Mithilfe.
Anfrage. Wie setzt man Schauspielern und Sängern einen Weid-mann? Welche Gegenmittel ergreifen diese? Die„ Arbeitsgemeinschaftfür Volkskunde"( Oberlehrer Leopold Höfer) wäre für einschlägige Mit-teilungen sehr dankbar.
Literatur der Volkskunde.
Deutsche Volkskunst. Herausgegeben von Reichskunstwart EdwinRedslob. Band IX. Westfalen. Text und Bildersammlung von Rusdolf Uebe. Mit 239 Bildern. Delphin- Verlag, München.
Der 9. Band in der Reihe vorzüglicher Darstellungen der Volks-kunst aus verschiedenen deutschen Volksgebieten( siehe die Anzeige derBände 1-5 diese Zeitschrift, XXXI., S. 24 ff., der Bände 6-8 ebendaXXXII, S. 17 f.), die auf Anregung Edwin Redslobs in vorzüglicher Aus-stattung bisher vom Delphin- Verlag herausgebracht wurden, ist denvolkskünstlerischen Leistungen auf westfälischem Stammesboden gewidmet. Er ist das literarische Vermächtnis Rudolf Uebe's, dem wirauch das schöne Werk über„ Die deutschen Bauernmöbel" 1924 verdanken.In volkskultureller Hinsicht schließt sich Westfalen mehr an Niedersachsen als an das Rheinland an. Trotz der Verschiedenheiten der Bodenbeschaffenheit des Landes und der Stammeszugehörigkeit und des religiösenBekenntnisses seiner Bewohner trägt die Volkskultur und die Volkskunstin Westfalen ein einheitliches Gepräge, das in den bäuerlichen Grundlagen1) was Geltung hat, 2) Gu narr= ei sieh( Guck Närrchen), ³) Strümpfe,
4) blauen.