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Schaben( s. Waldmeister); auch Wermut und Tabakstummel helfengegen die Motten.
Schachspieler machen die Figuren naß, daß sie nicht verlieren.( Vergl. Spieler.)
Schafe soll man nicht scheren, sonst wird der Verstand noch kürzer.( Mutter aus Polen.) Beißen sie die Bäume an, bestreicht man die Bäumemit Grundsuppe( Jauche). Wer nicht einschlafen kann, zählt springendeSchaf
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Schafe. Schafgarbe zum Grillen kitzeln; gegen Wunden.berg. In einer kleinen Hütte ist ein Geist drinnen, es brummt so( v).Schafhirten im Traum: Reichtum,
Schale des Apfels( Schäler, wie alles was von>> schälen kommt)bleibt beim Schälen in einem Stück: Glück; Wunscherfüllung; wenn sie reißt,bedeutet es Unglück für den ganzen Tag.
Scharlach. Dagegen Knofel anhängen; Urinumschlag; Pfirsichkernebrennen, mahlen und in Honig essen.
Schatten. Wer abends mit dem Schatten spielt, kriegt um Mitternachteine Ohrfeige.Sieht man den eigenen Schatten an, so kommt er beiNacht und erwürgt einen. Was die Bleigießereien bedeuten, zeigt derenSchatten( A). Wer am Weihnachtsabend ohne Schatten ist, gehört demTeufel, der den Schatten schon gefangen hat( Traunsee).- Zu Silvester zweiKerzen; sind beide Schatten schwach, zeigt Tod an.-- Nur wenn der Nasen-schatten deutlich ist, überlebt man das Jahr. Schattenloser Kopf amheiligen Abend sicherer Tod( A).
Schatzgraben: Man darf nur in die Grube schaun; im geweihtenKreis; mit Amuletten.
Schauder Der Tod rinnt über den Buckel( v); man steigt über daseigene Grab( a). Erschauert man in der Wohnung, hat der Tod Einzuggehalten. In Rumänien heißt dieser Schreck» Das Tödlein<<.
Schau net so, daß is Bier sauer wird.
Schauspieler tritt nicht auf, wenn er eine Maus sieht; wenn er mitdem falschen Fuß aufgestanden ist, bleibt er stecken( s. Halsbruch, s. General-probe). Bespucken sich- Glück."
Scheckerl sehn: Man erfährt was Neues.
Wenn man ein schwarz
und weiß geschecktes Pferd sieht, muß man mit dem Geld scheppern..Scheibenschießen. Wer sehr weit vom Ziel wegschießt, hat schoneinen Mensehen getötet.
Schein, weißer, dringt mit einem Getös durchs Fenster; ein Monatdrauf folgt am selben Tag der Tod.
Scheintod, da hat das Gewissen keine Ruhe gelassen; der Bäcker istin der Gruft gekniet. In Hohenau( N.-Oe.) ist ein Toter aufgestanden; dieTochter stirbt vor Schreck; er geht mit der Leiche und stirbt in acht Tagen.Kommt die Truhe schief ins Grab, ist er am Leben( v).. Wenn mandie ersten drei Nächte dasselbe vom Toten träumt, isf er scheintot.der Hund dem Herrn traurig nachläuft, ist einer scheinfot(?).
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Wenn
Scheitelweihe( s. Holz). Am geweihten Feuer wird Holz angebrannt;beim Gewitter kommts ins Feuer, da schlägt nichts ein. Der Jud( Judas)wird verbrennt, am Karsamstag( v).
Schenken soll man vor Sonnaufgang einer alten Frau vorm Tor was,dann bleibt die Trud aus. Messer und Schere schenken, da schneidetman das Leben ab.
Scherben bedeuten Glück; was man beim Umzug z'sammhaut, mußman aufheben( aufbewahren).
Schere steckt im Boden: Es kommt Unglück; ein seltsamer Besuch( v);der Salzbauer; ein ungern gesehener Gast; der Salzmann( Budweis); derTod( v); den wird der Teufel holen. Man sieht einen Totenkopf, sie steckt