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Oellämpchen soll man anzünden, wenn der Ofen greint.
Oelzweige kommen zum Palmbuschen.( Friedensfürst?)
Opfer? Am heiligen Abend lassen sie um Leobersdorf Apfelschalen,Nußschäler, Brotbröseln auf dem Tisch liegen» zur Abschreckung für dieHexen; die stiern umanand<<.
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Orakel. Kleinen Kindern hält man eine Geige und Geld hin; greifteins nach der Geige, wird es ein reicherer Familienvater, nach dem Geld,ein Verbrecher.- Die Zigeuner Glossar ::: zum Glossareintrag Zigeuner geben Geld, da wirds ein Dieb, Instrument,da wirds Musikant, Rosenkranz, ein Geistlicher? Die Bem( Čechen): Musikantoder Dieb.( Aehnlich[ A].)- Die Mädeln zupfen ein Asterl mit vielen Blätternund sagen:» Verliebt, verlobt, verheiratet, geschieden; aber sie schwindelnoft. Jedes Mädel wählt einen Burschennamen, da ziehen sie Karten.-Sie machen einen Stern mit Buchstaben durcheinand, da streichen sie jedendritten; was übrig bleibt, ist der Name des Zukünftigen. In Tulln gebendie Mädchen die Namen auf Zettel in die Haare( als Wickel) und in derFrüh ziehn sie einen. Zwölf Namen kommen auf Zettel, mit dem linkenFuß wird ins Bett gestiegen und gezogen; sie heiraten dann zum Beispieleinen Johann.
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Orakelblume. Die gelben Röhrenblumen werden auf dem Handrückengeprellt, oben bleiben die lebenden Kinder, die man kriegt, zwischen denden Fingern die Toten, am Handansatz die im Himmel( v).`
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Auf
Ort, fremder: Da geht der Traum der ersten Nacht in Erfüllung,Osten. Wer mit den Füßen nach Osten schläft, steht früh auf.Ostern. Was man weihen läßt, geht in diesem Jahre nicht aus( v).Zwei essen ein Ei geteilt, da verirrt sich keins.- In Spitz a. d. Donau gebensie einen Kranz auf einen Baum; wird er dürr, haben sie Unglück. InBudapest bespritzen sich Burschen und Mädchen mit Wasser. In Luha-tschowitsch( Mähren) werden Häuschen aus Brot in der Kirche geweiht; inSalzburg aus Butter Felsen mit Gemsen, Häuser; man weiht: Eier, Brot,Schinken, Osterflecken und Palmkatzeln( A); wer die Speisenweihe machenläßt, wird alt. Zu den jüdischen Ostern dürfen die Kinder keine Zuckerlessen. In Reichenau( N.-Oe.) machen die Frauen Osterbrot ohne Salzund gewöhnliches; wer ungesalzenes erwischt, wird lange leben.Wenndie Farbe ins Osterei dringt, wird sich der Färber noch vergiften.dem Land kommen die Schalen aufs Feld; die Ostereier werden ver-steckt, darunter ist ein Kalkei mit einem Rauchfangkehrer, wer das findet,heiratet einen Rauchfangkehrer.Wenn man sie in einen Ameishaufenvergräbt, werden sie in allen Farben gefärbt.- Die roten Eier legt derHahn. Dem Hasen wirft man zu Ostern einen Stein nach( v).- Werzuerst ein blaues Ei findet, hat in Steiermark Unglück; ein rotes bringt dreiTage Glück.- Die Osterglocken fliegen weg( A); wenn man sich dabeiwäscht, fliegen die Sünden weg.- Wenn man zu Ostern kein neues Gewandkriegt, sch... am das Osterlampel a ned an( Gföhl). Oster-mittwoch. Wer an dem Tag( wann?) weint. bekommt eine krumme Nase.( Nach Yermoloff heißt bei den Kleinrussen der Mittwoch vor Pfingsten> krummer, da wird alles Gepflanzte klein und krumm.) Am Oster-sonntag sich vor Sonnenaufgang waschen, erhält ein Jahr gesund( v).Regnets, so dauert der Regen fünf Wochen an.-'Osterwasser mußman schweigend holen; die Burschen lauern, schrecken und necken, daß dieMädchen reden.-- Wer zur Osterzeit krank ist, soll seine Fingernägelin ein Säckchen geben und es ohne Grüße( unberufen?) in ein Lindenbaum-loch vergraben; wenn dieses zugewachsen ist, wird er gesund.
P
Pabler( Schmetterling, f papillon), Pabler setz di Du bist der allaletzti( A)( da läßt er sich fangen); die einems nicht vergönnen, verzaubern es:» Pabler,Pabler( Bawla) flag davon, Daß die niemand fången kån«( a).