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Schon im März 1927 ist die in mehrjähriger Tätigkeit bewährte BibliothekarinFrau Dr. Adelgard Perkmann in dieser Eigenschaft als Vertragsbeamtinbestellt worden und mit Schluß des Berichtsjahres ist endlich auch demDirektor des Museums ao. Univ.- Prof. Dr. Arthur Haberlandt die ge-bührende Vorrückung in die vierte Dienstklasse zuteil geworden. Die Bezügeder übrigen Angestellten des Museums erfuhren auf Grund der Beschlüssedes Muscumsausschusses eine freilich recht bescheidene Erhöhung.
Der Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie,welche die Museumsbestrebungen seit Jahren in der dankenswertesten Weiseunterstützt, schuldet die Vereins- und Museumsleitung für den gegen dasVorjahr namhaft erhöhten Förderungsbeitrag von S 2500 den wärmsten undverbindlichsten Dank, der im besonderen dem Herrn Vertreter der Handels-kammer im Museumsausschuß, Herrn Kammerrat Hermann Kand, für seinestets bewährte Hilfsbereitschaft gilt. Auch die Arbeiterkammer hatdurch Gewährung eines Unterstützungsbetrages von S 500 die Maßnahmenzur Hebung des Museumsbesuches und zur Aufschließung der Sammlungendurch Führungen auf das dankenswerteste gefördert.
In der Zusammensetzung der aus Vertretern des Bundes, der WienerStadtverwaltung und des Vereines für Volkskunde bestehenden Museums-ausschusses ergab sich zufolge des Rücktrittes des bisherigen Vize-präsidenten des Vereines für Volkskunde Generaldirektor Robert Hammerinsofern eine Veränderung, als an die Stelle des genannten Mitgliedes HerrSektionschef d. R. Dr. Arthur Breycha trat. Es ist der Vereinsleitungeine angenehme Pflicht, dem Museumsausschuß für die stets wohlwollendeBehandlung der Museumsangelegenheiten verbindlichst zu danken, wobeidieser Dank sämtlichen Herren des Ausschusses: Präsident Otto Glöckel,Kammerat Hermann Kandl, Ministerialrat Dr. L. Petrin, Hofrat DoktorF. Schubert- Soldern, Direktor E. Zellwecker in gleichem Maßegebührt.
Der Gesamtausschuß des Vereines hat durch die Zuwahl des HerrnHofrat Dr. K. Giannoni, Dr. Franz Ottmann und Regierungsrat DoktorE. Schlesinger eine sehr zu begrüßende Verstärkung erfahren. Mit demwärmsten Dank für die in wiederholten Beratungen den Museums- undVereinsangelegenheiten zugewendete Mühewaltung der Ausschußmitgliederverbindet das Präsidium die Bitte, denselben auch fürderhin die so notwendigeUnterstützung leihen zu wollen.
Es ist den von der Vereinsleitung erbetenen einsichtsvollen undgroßmütigen Zuwendungen bewährter Museumsfreunde zu danken, wenn imBerichtsjahr bei vorkommenden Gelegenheiten die Museumssammlungen inbemerkenswerter Art bereichert werden konnten. Wir verzeichnen mit verbind-ichstem Dank die folgenden namhaften Spenden: Verein der Museums-freunde( zufolge gütiger Einflußnahme des Herrn Präsidenten Dr. FelixOppenheimer). S 1500, Verein der Banken und BankiersS 250, Präsident C. Castiglioni, Kommerzialrat Oskar Trebitschje S 500, Dr. Alfons Rothschild S 600, Wilhelm Ofenheim S 300.Diese Zuwendungen setzten die Museumsleitung in die Lage, besonders beiGelegenheit der Versteigerung der bekannten Sammlung J. Salzer im Spät-herbst rund 40 sehr bemerkenswerte Volkskunstobjekte aus dem Salz-