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an den Christbäumen.( Fichten; durch Pilze hervorgerufen.) Hexeneidie Leute werdens gein los. Hexenkreis, auch Hexenring, dawächst das Gras fett und viel. Ihr Versammlungsplatz, wo sie tanzen( v).Dreimal um den Wald herum. Dort hat man schon oft einen Hexenspuck( Speichel; etwa» Kuckucksspeichel?«<) gefunden Dort wachsen narrischeSchwammerl. Dort haben sie unterirdische Häuser. Oft ist dort einversunkenes Schloß. Die Hexenringe sind Liebesplätze.- Hexenmahl:Die Magd war bei den Hexen; vom Haus ist der kleine Sohn nachgegangenund in die Schlucht gestürzt. In der Versammlung sind lauter Beiner( Knochen)gewesen, wenn man sie angegriffen hat, sind sie in Staub zerfallen.Hexenschuß im Kreuz; sie können lähmen( v);» Es ist nur em ver-schossenes Blut<<. Hexenspiel( v).» Wer sind Sie?«» An alte Hex.<<> Was trinken Sie?<<> A Menschenblut.<> Was essen Sie?«» A Menschen-fleisch.<< Hachher nehmens ein Hölzl, das ists Messer, und da will die Hexalle niederstechen, erwischt aber niemand. Hexentanz geht umsFeuer; Großmutter hats gesehen! In Groß- Kanisza( Ung.) geht er am Stallvorbei; wenn die Tür offen ist, wird die Milch rot.
Himmel im Kleinkinderglauben: Dort sind heilige Bilder von Goldund Silber und viele Christbäum; Wagen, wo der liebe Gött fahrt; die Toten;Schnee und Wasser; das Paradies; Spielereien, die macht alle das Christkindlin der Werkstatt; Bäckereien und Aepfel, Engerl, Nikolaus, Krampus( drei-facher Widerspruch:» Nein, der ist in der Höll«); Schafe; die sonne, Schwalben;das Blut und das Fleisch kommt in Himmel, die Bana( Knochen) schmeißensweg. In den Himmel kommen die kleinen Kinder, die sterben, und die großenLeut auch, die brav sind. Im Himmel möcht ich sein, da sind Kirschen undAlles; am Land sind auch so viel Kirschen.- Volksgut: Am Himmel soliman nicht schauen, wenn man nachts heimgeht. Auf unserm Land darfman nicht auf den Himmel zeigen, wenns wettern tut, sonst wird das Hausbrennend. Wer auf den Himmel gezeigt hat, muß sich in den Fingerbeißen und dann drauftreten! Wenn der Himmel rot ist, tuts ChristkindlBäckerei båchn( a; die armen Seelen haben Hunger; die Englein badensich( v); die Engel backen für Weihnachten; der Teufel kommt mit seinerSchar geflogen, es gibt Krieg; Maria backt Brot; es ist oben ein Kampf( v);eine große Schlacht( a); es kommt bald die wilde Jagd( Gmünd); es sindviele gestorben; die Lerchen sind gestorben.
Hinterkopf: Wenn ein Kind einmal tüchtig drauffällt, wird die ganzeFamilie glücklich.
Hintern beißt, der Bub kriegt Schläg.
Hirn( Schädel). Wer einem Sterbenden aufs Hirn greift, hat Glück.Wenn man reibt und die Hand stinkt, hat man ein stinketes Hirn.(> Scherz<<).Wer den Hirntanz( Drehkrankheit) hat, dem zergeht das Hirn.
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Hirsch- wer einen weißen sieht, stirbt. Glücklich ist, wer zuNeujahr einen röhren hört.( Gmünd). In der Thomasnacht eine Hirschkuhsehen Glück fürs Jahr. Das Geweih ist gegen den Blitz, die Grandin( Eckzähne aus dem Oberkiefer) für Ohrringeln, gut für die Augen.
Hirsebrei in Wien schon halb verschollen; in Galizien wirft man ihnauf den Plafond.
Hirt.» Mein Großvater in Groß- Weikersdorf( N.-Oe.) ist dreimal umdie Weide herumgegangen, da ist kein Schaf hinausgelaufen. Einmal wolltensie ihn nicht mittreiben lassen, da sagte er: Ihr kommt nicht weit! Richtig!Endlich haben sie ihm ein Viertel Wein gezahlt; er ist vorangegangen undalles Vieh ist ihm nachgelaufen.<<
Hitz Was für die Hitz is, is für die Kälten. Zum Beispiel ein Stroh-dach macht im Sommer kühl, im Winter warm.
Hochzeit. Vorher muß man Häferln zusammenschlagen( v)( und dieScherben aufheben). Wenn er oder sie Zahnweh haben, wird eine Eheunglücklich, voll Streit. Rennt eine Katze übern Weg, weiß Er: Sie istfalsch. Wenn sie vorher zu süß getan haben, werden sie in der Ehe