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gegessen.
Freitag einen neuen Stall beziehen, da wären alle Pferde tot.Ins Heu springen bringt Glück( A).-- Früher bekamen die Knechte10 Kreuzer zum Aufputzen der Pferde für den letzten Faschingstag,> sonstists kein Fasching<. Ein neues Pferd bekommt zwei harte Brotstücke undSteinsalz, dann hat man Glück.( Vergl. Pferdekauf.)- Es ist eine alte Sitte,ehe man Stall oder Garage verläßt, vor dem Wagen drei Kreuze zu machen,daß man wieder mit» Gut Glück« heimkommt. Wer nur einen Wagenbesitzt, reißt vom geliehenen Pferd, von seinem und seiner Braut Kopf Haare,verkaufts und kann dann ein Pferd kaufen.
Funke aus dem Ofen bedeutet einen Gast( A),( Verwandten); Funkenaus dem Schornstein: Da steigt das Christkindl empor.
Funzer( ein schlechtes Licht)» wie für die toten Hea«( Hühner)( v).( Denen brennt man kein richtiges Totenlicht)( vergl. Hunde ausläuten).Für jemanden wird was gemacht, es bricht: Da ist er gestorben!Furchendieb Man muß ihm sagen:» Gibs zurück!« dann ist er erlöst.Meistens geh'n sie als feurige Männer um.
Furcht abgewöhnen: Wer die große Zehe eines Toten angreift, hatkeine Furcht mehr.
Fürtabandeln gelöst, daß die Schürze fällt, da wird ihr der Liebhaberuntreu( v).( Vergl. Haarnadeln.)
Fuß. Mit dem linken Fuß zuerst aufstehen, Pech( A). Wenn meinVater mit dem linken Fuß aus'm Bett steigt, legt er sich nochmals nieder,sonst ist der Tag verpatzt.- Das Baumeln strickt dem Teufel Strümpfe, einVerwandter stirbt, man nagelt den Eltern den Sarg, man läutet Elend ein,gråbt der Mutter Grab, das Glück geht aus, man beutelt der Mutter oderdem Vater die Seele heraus; so oft man schlenkert, um so viel Jahre früherstirbt bei den Knaben die Mutter, bei den Mädchen der Vater; schlimmists( A). Hat wer die Füße übers Kreuz, so verstummt das Gespräch( A).- Mit dem rechten Fuß soll man aus dem Haustor treten; wen der linkebeißt, der wird weit gehen. Ist er eingeschlafen, wird mit einem Eisen-schlüssel drüber gefahren. Auf offenen Fuß kommt ein Lindenblatt, beiFußgeschwüren ist das Kastanienblatt heilsam.
Fußballer geben in ihr Tor einen kleinen Glücksbären( a), einenWurst( v), daß sie kein Goal kriegen. Beim Ueben schießt keiner inseigene Tor, sonst geht alles in die Kisten(= das Tor)( v). Die Zuschauerhaben Stollen im Sack( a); sie halten die Daumen ein für ihre Freunde, wenndie schießen, lassen sie aus, dann gehts ins fremde Tor( a).
Fußsohle beißt, man wird einen seltenen( seltsamen) Weg gehen.Fußtritt in der weichen Friedhofserde annageln, dann stirbt derTreter( v).
Fußwaschen und dabei das Lawur( Lavoir) umschütten, bedeuteteinen Tag Unglück.
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Gabel fällt: Man muß verhungern; man soll aufhören zu essen;( a).» Jud hör auf!<<( v). Sie bleibt stecken: Es kommt ein Bettler; einhungriger Gast( a). Verdruß.- Wer damit klopft, klopft das Glück hinaus, ruftdie Not( A). Sind zwei übers Kreuz, wird wer( im Zweikampf) erstochen.Drei Gabeln gibt man in die Tür und drei Kreuze macht man darunter; wenndas erste verwischt ist, so ist die Trud drauf gesessen und kommt sich dennächsten Tag was ausborgen( vergl. Messer).
Gaben. Milch, Salz und Butter( Brot??) bringt man bei Budweis demKranken zum Bett gegen die Trud: Das sind die drei weißen Gaben.Wien: Milch, Salz, Ei.
Gans beim Schnabel nehmen bringt Glück, auch wenn beim Abstechendurch Druck die Zunge herausgeht. Hat die Neujahrsgans eine Rübe odereinen Frosch im Magen, wird wer krank, Wer zu Neujahr eine ißt, dem