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Fleisch. Es bleibt nicht im Häfen: Besuch!- Im Traum: Verdruß;Tod!( v) der Kaffeesiederin wars, als ob sie das eigene Kind gekocht hätte:Ist ihr das Dienstmädel weggegangen.> Fleisch verstecken, Freitag ist<,auf den Ruf verstecken die Wiener Kinder ihre Hände meist zu spät; derRufer hat schon draufgeklopft. In Kaisermühlen kommt noch der» Scharinger<.( Scherge.)
Fleischhauer» wägen ihren Dam«( sic drücken auf die Wagschale mitdem Daumen» Unserer hat durchs Karbonadlbein Rippenknochen) durch-gehackt, waren soviel Kunden, daß er kaum nachgekommen ist- bis zumselben Tag des nächsten Jahres; dann wars wie abgeschnitten.«( vergl. Selcher),
Flieder fällt in den Kot; greift man hinein, hat man Glück in derLotterie. Die Blüh' stehen in der Daumenfalte; so oft man damit hin- oderherwachen kann, ohne daß sie herausfällt, sovicl Jahre lebt man.
Fliege. Eine soll man über Winter in der Wohnung hegen;( A) dieseFliege ist eine Hexe; über Neujahr ist's ein Glück.-Man fängt eine undzerdrückt sie in Papier; kommt eine Totenkopffigur heraus, bedeutet's Tod.—Wer ihr einen Flügel ausreißt, bricht ein Glied oder verliert ein Bein.- WerFliegen die Füße ausreißt, wird von Irrlichtern verlockt.
Fliegen. Betten und Sessel sind geflogen, da haben's uns bei derNacht zuhilf geholt.
Fliegenpilze bringen Glück( a).
Flitterwochen
L
Begegnung mit Leichenzug: Unglück!
Flöhe, s. Urzeugung. Glück sie zwischen den flachen Händen zer-wutzeln. Erwischt man einen, wenn man eben von einem Geist geträumthat, muß man ihn gleich töten. Das Beißen bedeutet viel Geld in derSparkasse: Soviel Flöhe, soviel Geld.- Viel Geld kommt, beißt er auf demNasenspitzel( v). Floh auf der Hand, Brief im( ins, vom) Land( A), Bot-schaft, man kriegt ein Präsent.- Auf der rechten Hand bedeutet er zahlen.
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Der FluchEine Mutter hat die linke Handverflucht; die Hand blieb erst imFluchen darf man nicht überein Haarbüschel aus. Wenn dabei
Fluch des Vaters erfüllt sich nicht, aber der Muttereines Sterbenden geht in Erfüllung( v).des Kindes, die sich gegen sie erhob,Grab, als sie den Fluch zurücknahm.einen Toten, sonst kommt er und reißtwas stürzt, wird er nie wieder fluchen.
Flugasche bedeutet Tod.
Fluß. Selbstmörder siehe Donau.( Tulln.)
den rechten Fuß ins Flußwasser, so lebt man lang.
Föhrenzapfen gibt's alle sieben Jahre viel.
An einem Tag gibt man
Es gibt
Fraisen, kommen gern vom Schreck:» I fåll in d'Fräs«,Böberl, Boggerl-, Bröckerl-( auch Priggerl-), fallati, Frosel-( Friesel!), Gågerl-, Ge-hirn, Hühner, Krickerl-, Mutter-, Schnackerl-, schreiati, schupfati, stilli,Wurm und Zahnfraisen. Es gibt sieben- oder neunerlei Arten.VonMilch- oder Duttelzähnen kriegen sies selten, aber die Augenzähne sind ge-fährlich, da sieht es oft schlecht. Auch von zuviel Lachen kommt sie.-Mutter leckt die Stirne, ob es Fieber hat, dann ist sie salzig( v) Sauer-teig am Fuß zieht die Hitzen aus. Bei der stillen Fraisen Aufheben zumGliederstrecken. Einer lebendigen Maus wird der Kopf abgebissen und aneinem Seidenfaden umgehängt. Mutter hebt den Fensterflügel aus( A)den linken, und läßt das Kind durchschauen, wenn es auch nichts sieht; dannbetet man fünf Vaterunser unter freiem Himmel. Fraisen band mitGebet drauf. Essig, kalte Waschungen; etwas zwischen die Zähne, daßsie sich nicht die Zunge abbeißen. Fraisen brief in Südmähren derTaufpate muß ihn durch die Fensterscheibe lesen ohne Stocken und einrotes Band ohne Reden( unbeschrien) kaufen und umbinden.
Franziskerin( ein Räucherwerk) sind ein heiliger Weihrauch für diearmen Seelen. Sie riechen nach einer Totengruft.