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der
des Schwarzwalds wie auch die alemannischen BautenSchweiz( 15) sind durch die Einstellung von einer Reihe First-säulen manchmal mit zwei Nebenfirsten( somit drei Säulenreihen)charakterisiert. Bei den nordschweizerischen Bauten hat sichdiese Konstruktion allerdings fast vollständig auf den Dachbodenzurückgebildet. Spuren der Säulenstellung finden sich auch nochim Engadiner Hausbau, und die alten bayrischen Volksgesetzedürften eine durchaus entsprechende Bauform im Auge gehabthaben.
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Auf diesen Häusern ruht in der Regel ein Sparrendach, dochsind von Mitteldeutschland südwärts zum Teil Pfetten den Sparrenunterlegt oder es wird schon ein regelrechter Dachstuhl errichtet.
2. Fachwerk, beziehungsweise Ständerwerkbaute n.Diese vielfach bis in die indogermanische Vorzeit zurück verfolgbarenBauformen sind auf südwestdeutschem Gebiet sicher schon seitder jüngeren Steinzeit bodenständig und die Bauart hat auch imBereich grundsätzlich andersartiger Hausformen Raum gewonnen."Die südliche Art des niedersächsischen Hauses( 2) gehört kon-struktiv bereits dem Wandhaustypus zu, das Fachwerk selbstreicht in stetiger Erstreckung darüber hinaus bis Dänemark undSüdschweden( Schonen), ferner ins östliche Deutschland( Schlesien).Im gebirgigen Süden( Schwarzwald, Berngebiet der Schweiz,Allgäu) finden wir das Ständerwerk streckenweise mit wagrechtenoder senkrechten Bohlen ausgefacht oder mit Brettern verschalt( letzeres auch im Bundwerk Nordtirols). An Scheunen und Neben-gebäuden begegnet man dem Ständerbau weiter bis Ungarn hin.
3. Blockwerkbauten. Sie sind in den Alpen undSudetenländern alteinheimisch, nicht minder östlich der Oder.Ihnen gehört das Pfettendach zu, das gegebenenfalls einfach durchAuflegen der Pfetten auf die im Giebel sich verkürzenden Wand-balken hergestellt wird( Ebendach).
Im gebirgigen Bayern, Westtirol und Etschgebiet ist dasheute regelmäßig auf einem Mauersockel errichtete Blockwerk vomSteinbau zum Teil verdrängt, zum Teil durchsetzt. Sofern sichdie Mauerung auf die Küche im besonderen erstreckt, wird davonnoch die Rede sein.( Siehe Schlotküchen). Im Engadiner Haustritt im Wohntrakt Blockwerk hinter die Mauerung( 31).
4. Mauer-, beziehungsweise Steinbau wurde nur dortin den Rissen angedeutet, wo mit alter Bodenständigkeit instammesgeschichtlicher Bedeutsamkeit zu rechnen ist. Es handeltsich hier um romanische ursprünglich den Deutschen fremdeBauart.
Gegenüber den Säulenhäusern darf man 2.- 4. als Wand-häuser zusammenfassen.
Als alter vorgeschichtlicher Sondertypus sind die Reste vonLaubenhäusern hervorgehoben, beziehungsweise in der