Library / Self-PublishedÖsterreichische Zeitschrift für Volkskunde27 (1921) / Wiener Zeitschrift für Volkskunde

  
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27 (1921) / Wiener Zeitschrift für Volkskunde
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Mitteilungen aus dem Verein und dem Museum für Volkskunde.

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waren weiters die letzten bedeutenden Aufwendungen für die Installationder Sammlungen zu bestreiten; und es war namentlich auch für dennaturgemäß sich stetig steigenden Aufwand für die Museums- undVereinsangestellten, der sich bei der Opferwilligkeit und Einsichtunseres braven Personals ohnedies nur in den bescheidensten Grenzenhielt, vorzusorgen. Eine durch die Vereinsleitung angesichts derernsten finanziellen Lage unseres Unternehmens eingeleitete Hilfs-aktion brachte im letzten Jahresabschnitte dank der Opferwilligkeitund Einsicht begüterter Vaterlandsfreunde, vor allem durch einebedeutende Widmung des Vereines der Banken und Bankiers( K 120.000)eine sehr erfreuliche Entspannung der Situation. Auch das dankens-werte Eingreifen des Bundesministeriums für Unterricht, dem wir imBerichtsjahr für Unterstützungsbeiträge in der Höhe von K 32.000zu wärmster Erkenntlichkeit verpflichtet sind, erleichtert unsereObsorge, für den notwendigen Personalaufwand in Hinkunft in sehrfühlbarer Weise. Die eingelangten Subventionen der öffentlichenStellen und Spenden seitens der Gönner unserer Bestrebungen sindin dieser Zeitschrift, 1920, S. 65, verzeichnet. Die Vereins- undMuseumsleitung dankt an dieser Stelle den Bundesministerienfür Unterricht und für Handel und Gewerbe, der WienerGemeindeverwaltung( letzterer auch für den Nachlaß desMuseumsmietzinses für ein Jahr), der NiederösterreichischenHandels- und Gewerbekammer, dem Verein der Bankenund Bankiers, insbesondere auch dessen Vorstandsmitglied HerrnDirektor Hammer, Präsidenten Rudolf Abensperg und Traun,Kommerzialrat Oskar Trebitsch, Präsidenten Camillo Castiglioni,Präsidenten I. Mautner sowie Herrn Konrad Mautner, derWiener Werkstätte, F. Wagenmann, Kommerzialrat Bujatti,E. Hoyos- Sprinzenstein, Allgemeine Elektrizitäts-gesellschaft sowie den Förderern für die dargebotene Unter-stützung.

Zum Gedächtnis unseres verewigten verdienstvollen FreundesDr. Rudolf Trebitsch wurde am 16. Juni eine von der FamilieTrebitsch gewidmete Gedenktafel im Museumshofe enthüllt, wobeider Museumsdirektor Prof. Dr. M. Haberlandt die Gedenkrede aufden Verblichenen hielt, dessen allzufrühen Verlust die volkskund-lichen Kreise wärmstens beklagt haben. Zur Erinnerung an denselbenwird die baskische Sammlung des Museums, eine der bedeutendstenihrer Art, die unser Freund persönlich mit großen Opfern und Mühenzusammengebracht hat, für immerwährende Zeiten den Namen» Dr. Rudolf Trebitsch- Sammlung« führen.

Neben der allgemeinen warmen und freudigen Anerkennung,die dem Schöpfer und Leiter des Museums Prof. Dr. M. Ha berlandtund seinen treuen verdienstvollen Mitarbeitern Dr. Artur Haberlandtund Frau Marie Haberlandt verdientermaßen zuteil geworden ist, sei