Library / Self-PublishedÖsterreichische Zeitschrift für Volkskunde25 (1919) / Wiener Zeitschrift für Volkskunde

  
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25 (1919) / Wiener Zeitschrift für Volkskunde
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Mitteilungen aus dem Verein und dem Museum. Volkskunde.

Widmungen beschließen

Herrn

außerordentliche Zuwendungen seitens der Dr. Rudolf Trebitsch( für den Ankauf eines Skioptikons) und NikolausWassilko 150 K.

Erfreulich ist auch die große Zahl der neugewonnenen Mitglieder des Vereins,deren Namen im folgenden ausgewiesen scheinen¹): Es sind dies: Stadtarchivar HeinrichAnkert, Leitmeritz; Dr. Erich Bien; Mario Bucovich, Gertrud Brunner, Lam-bach; C. M. Baer; Georg Erker, Oberlehrer, Nesselthal b. Gottschee; Dr. E. LotharFialla; Heinrich Geisler, Prokurist; Fräulein Marie Glaser; Ignaz Hofman, Baden;Ignaz Huslik, Enzersdorf bei Pöls; Dr. Theodor Haas, Advokat, Brünn; Leopold Höfer;Prof. Karl Horatschek; Dr. Robert Heine Geldern; F. E. Hye- Kerkdal; RenéKraus R. Kraka, Pettau; Josef Kroh, Bürgerschullehrer; Frau Guste Leonhard;Dr. Alfred Mell; Kommerzialrat Eduard Medinger; Oberst Fr. Meran; Alfred Miẞong;Ing. Ernst Neweklowsky, Linz; Paul Kurt; Reichsverband der Österr. Industrie;Dr Arnold Reifer; Otto Soche; Svab Josef; M. Sejvel, Architekt, Stadtbaumeister;Wilhelm Tschinkel, Lehrer, Gottschee, Karl Weiner, Notar, Zwettl; Dr. EduardWeinkopf, Schriftsteller, Dobersberg.

Es ist gewiß ein ehrenvolles Zeugnis für den Opfersinn weiter Kreise, das inder Gesamtheit und Höhe dieser Widmungen und Anmeldungen vorliegt und zugleicheine Bekundung des regen Interesses und der verständnisvollen Würdigung der bedeu-tungsvollen Aufgaben, die dem Museum für Volkskunde obliegen.

Mit dem Dank für all die zugewendeten kostbaren Sympathien verbinden Prä-sidium und Direktion die zuversichtliche Hoffnung, mit dem vollendeten großen Museums-werk nicht nur diese Sympathien vollauf rechtfertigen zu können, sondern sie auchfür den zukünftigen Bestand und die weitere Entwicklung desselben dauernd festhaltenzu dürfen.

Nachdem um die Jahreswende 1917/18 die bauliche Neugestaltung desMuseumshauses der Hauptsache nach zum Abschluß gebracht wordenwar, galt es nun im Berichtsjahr 1918 einerseits die würdige Renovierungder Außenfronten des Gebäudes, die Regulierung der Museumshöfeund der angrenzenden Park partie durchzuführen, wie insbesondere dieinnere Einrichtung der überaus zahlreichen Museumsräume( 54)für die Aufstellung der Sammlungen fertigzustellen und endlich diese große musealeArbeit selbst zur Durchführung zu bringen. Um die erstgenannte ebenso schwierigeund mühevolle wie zeitraubende und kostspielige Aktion, deren absolute Unerläßlichkeitdie Gemeindeverwaltung mit dem Herrn Bürgermeister Dr. R. Weiskirchneran der Spitze schon im Interesse der Gebäudeerhaltung gewürdigt hatte undzu deren Durchführung der Wiener Stadtrat daher in dankenswertester Art einenKostenbeitrag von 20.000 K gewährte, haben einerseits die Funktionäre des Stadt-bauamtes, Herr Stadtbaudirektor Ing. H. Goldemund, Herr Bauinspektor Jäckelund Herr Oberrevident K o h 1, anderseits die ausführenden Firmen SadtbaumeisterAdolf Mic heroli und Hofpflasterer Julius Striebl unter ständiger Beratungdurch Herrn Oberbaurat J. Koch und Architekt H. Fischel sich die größten Ver-dienste erworben und die Direktion dankt hiemit sämtlichen genannten Herren aufdas wärmste für all ihre opferwilligen und selbstlosen Bemühungen um das schöneGelingen des unternommenen großen Werkes. Im Innern wie nach außen ist nun dasalthistorische Museumsgebäude seiner neuen Bestimmung entsprechend auf das Würdigstegestaltet und namentlich die dem Blick freigelegte schöne Gartenfassade bedeutet eineerfreuliche Bereicherung der historischen Wiener Architekturbilder. Mit gleichemEifer und Erfolg ist inzwischen an der Vollendung der Inneneinrichtung der 25 Schau-säle des ersten Stockwerkes gearbeitet worden, die soweit fertiggestellt wurden, daßbereits auch die Aufstellung der Museumssammlungen in den meisten Räumen in

Vom Abdruck der umfangreichen Liste der ordentlichen Mitglieder und des Tausch-verkehrs im Jahresbericht wird wegen der erheblichen Druckschwierigkeiten und des herrschendenPapiermangels wie im Vorjahre abgesehen.