Library / Self-PublishedÖsterreichische Zeitschrift für Volkskunde25 (1919) / Wiener Zeitschrift für Volkskunde

  
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25 (1919) / Wiener Zeitschrift für Volkskunde
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Mitteilungen aus dem Verein und dem Museum für Volkskunde.

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Betrag von 100.061 K 76 h verausgabt worden war, ist mit der Fortsetzung und demAbschluß der Bauarbeiten und der Regulierung der Hofanlagen sowie mit der weitereninneren Ausgestaltung des Museums im Berichtsjahre der weitere namhafte Betragvon 163.887 K 64 h zur Ausgabe gelangt. Wir treten trotz dieser außerordentlichenAufwendungen im Gesamtbetrag von 263.949 K 40 h unter Zurechnung des LegatesDr. Rudolf Trebitsch mit einem verfügbaren Kapital von 167.961 K 64 h in dasneue Arbeitsjahr 1919, in welchem sich aller Voraussicht nach mit der Eröffnung desMuseums sowohl aus öffentlichen Quellen, wie besonders von seiten des großen Publi-kums und durch die Besuchseinnahmen ausreichende Mittel zur Erhaltung und regel-mäßigen Verwaltung des Museums eröffnen werden. Durch das hochberzige Legatdes verewigten Ausschußrates Dr. Rudolf Trebitsch im Betrage von 100.000 Ksind die finanziellen Grundlagen des Museums vorerst in nicht hoch genug zu schät-zender Art gesichert worden.

Die im Berichtsjahr 1918 eingeflossenen Beiträge sind zum Teil als Subventionen der Ministerien und sonstiger öffentlicher Stellen, zum anderen, undzwar viel größeren Teil als Widmungen von privater Seite dem Museumzugekommen. Vom Ministerium für Kultus und Unterricht ist als nachträgliche Sub-ventionsrate pro 1916/17 der Betrag von 2500 K, sowie als Subvention pro 1917/18der Betrag von 7000 K, endlich als Subvention pro 1918/19 der Betrag von 5000 Küberwiesen worden; das Ministerium für öffentliche Arbeiten hat desgleichen einenSubventionsbetrag von 4000 K bewilligt, die niederösterreichische Handels- und Ge-werbekammer hat einen Unterstützungsbeitrag von 1200 K gewährt. Das Präsidiumerlaubt sich für diese Zuwendungen den geziemenden Dank zum Ausdruck zu bringen.Bei der weiteren Beschaffung ausreichender Mittel für die großen Museums-erfordernisse hatte sich die Direktion der höchst dankenswerten Unterstützung vonFrau N. Berchtold, Sektionschef Dr. A. Breycha als/ Obmann desFinanzkomitees, Präsidenten J. Mautner und des verewigten Ausschußrates Dr.Rudolf Trebits chim besonderen Maße zu erfreuen. Es gelang uns, die Lei ungeiniger hervorragender Wiener Finanzinstitute für die gemeinnützigen und vater-ländischen Bestrebungen des Museums zu interessieren und wir verzeichnen mit größterDankbarkeit den Eingang namhafter Spenden von seiten des Wiener Bank-vereins, der Österr. Kreditanstalt, der Bodenkreditanstalt, derÖsterr. Länderbank und der Unionbank( je 5000 K) sowie von der Leitungder Österr.- Ungar. Bank( 3000 K) und der Anglo- Österr. Bank( 2000 K).Mit dem verbindlichen Dank für diese Zuwendungen verbinden Präsidium und Di-rektion die zuversichtliche Hoffnung, daß diese großen Finanzinstitute unserer ge-meinnützigen Anstalt auch in Hinkunft ihre so wertvolle Beihilfe nicht versagenwerden. An der Spitze der diesjährig beigetretenen Stifter hat sich Herr Verwaltungs-rat Otto Fleischer zu einer munifizenten Widmung von 10.000 K bereit-gefunden, die bewährten Museumsgönner Präsident J. Mautner und Dr.Rudolf Trebitsch haben in gewohnter Munifizenz 2000 beziehungsweise 3000 Kgewidmet, weitere Stiftungsbeiträge von je 1000 K sind gütigst von FranzHarrach, Kommerzialrat Fr. Bujatti, Frau Marie Friedmann,Ernst Pollack und( durch Vermittlung von Frau N. Berchtold)von einem un genannten Gönner gewährt worden, Als Gründer mit einemBetrag von je 500 K sind die Firma J. Eisenberger, Ed. Medingerund Fabrikant Josef Seyfried beigetreten.

Außerdem sind die nachfolgenden Fördererbeiträge eingelaufen: vonKommerzialrat Fritz Redlich, D. Economo, Emil Karpeles, Stefan Mautner,Hans Sobotka, Hanna Liechtenstein, Rud. Taborsky, S. M. Rothschild,A. M. Beschorner, Justine Wittgenstein- Hochstetter, Dr. A. Brunner, K. Kuefstein.Ed. Doktor, Erste Österr. Sparkasse, J. J. Kohn, Zentralbank Deutscher Spar-kassen je 100 K, von Dr. H. Eisler, J. G. Licht, D. Fanto, Österr. Siemens- Schuckert-Werke, Wiener Börsenkammer, Heinrich Doblhoff je 200 K. Die Reihe der

Wiener Zeitschrift für Volkskunde. XXV.

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