Jahrgang 
77 (1974) / N.S. 28
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G. T. Schu 6, He 133, Bärnegg i. d. Elsenau, ad 35

,, Im Winter beschäftigen sich die Dienstgeber vom Bauernvolkeund ihre Dienstleute mit dem Ausdreschen der Fechsung..."

G. T. Schu 6, He 152/ S. 2, Bruck I/ I Bezirk Magistrat

V. Oekonomische Nr. 68

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Ausgedroschen wird hier mit der Drüschel. Dreschmaschi-nen giebt es in dem Bezirke dermalen noch keine."

G. T. Schu 7, He 153/ S. 29, Nr. 68 ff Bruck/ I/ II Beantwortung derFragentwürfe 29. Jänner 1812

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ausgedroschen werden sie mit der Drüschel, Dreschmaschi-nen gibt es in dem Bezirke dermahlen noch keine."

Georg Goeth: Das Herzogtum Steiermark 1. Bd./S. 147 1840 BruckerKreis

,, Nachdem man das Getreide eingebracht hat, wird ein Theildesselben, um reinen Samen zu erhalten, über Zimmerstöcke ¹) oderandere Vorrichtungen ausgeworfen( ausgeschlagen, ausgeplöscht), 2)das übrige aber auf die allgemein übliche Weise gedroschen, wasgewöhnlich durch eigene Dienstboten geschieht... die Zahl der be-stehenden Dreschmaschinen ist nicht unbedeutend und mehrt sichnoch zusehends."

G. T. Schu 7, He 153/ S. 7 ff, 17. März 1814, Gegend von Bruck/ Mur,Pfarre Bruck, St. Kathrein und Tragöß

,, Der Ausdrusch pflegt seinen Anfang nach Martini, d. i. umden halben November zu nehmen. Kleinere Partheyen, welche Mangelan Brod haben, beginnen das Dreschen gleich so bald die Fruchteingebracht ist. Der Anfang geschieht gewöhnlich mit dem Haber,weil er die leichteste Frucht ist; Mit dem Weitzen wird bis zur Ge-frierzeit verschoben, und derselbe gewöhnlich um Weihnächten, undNeujahr gedroschen. Die Drüschel( Dreschflögel) der man sich beimAusdrusch bedient ist von der in anderen Gegenden unterschieden

"

Dreschmaschinen gibt es hier keine. Diese würden auchhier gar nicht ihr Glück machen, indem man hier jährlich Mangelan Stroh hat, von dem Stroh aber, welches durch die Dreschma-schine geht, keinen Schab erzeugen kann, weil alles durch die Walzeabgeknicket wird. Auch hat man hier der arbeitssamen Hände nichtso überflüssig, daß man ihrer durch die Dreschmaschinen zu ent-behren wünschte. Noch ist es zu bemerken unterlassen worden, daßder Ausdrusch hier herum gewöhnlich bei Ostern sich endiget."

G. T. Schu, Goetsche Topographie- Schuber...

1) Zimmerstöcke= Holzgestell aus einem Balken mit zwei Paar schrägeingefügten Beinen

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2) Ausplöschen, pleschen= klatschend auffallen, prügeln, hauen.