Jahrgang 
77 (1974) / N.S. 28
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zwei auffallende Ergebnisse: zum ersten die verhältnismäßig geringeStreuung nach der Vielzahl manches Verb/ Adjektiv verfügt überein sehr reichhaltiges Repertoire von Vergleichsmöglichkeiten, imganzen sind es aber doch wenig differenzierte Wörterund zumzweiten, daß es sich überwiegend um eher( bis deutlich) negativeSinngehalte handelt. Allein schon die Behandlung des Anschauungs-bereiches des menschlichen Körpers mit seinen unmittelbaren Aktionenund Reaktionen erweist diesbezüglich einiges und läßt Rückschlüsseauf die Gefühlslage und Werthaltungen zu.

Man kann nicht umhin, viele vorliegenden Vergleiche als treffend,wenn nicht als schlagend zu bezeichnen, womit immerhin ein Qualitäts-urteil ausgesprochen ist. Im übrigen jedoch muß festgestellt werden,daß häufige Vergleiche spezifisch der Trivialliteratur eignen. Im volks-tümlichen Schrifttum Tirols der letzten hundert Jahre mit seinerromantisch- konservativen Tendenz sind viele der in dieser Sammlungvorgestellten Vergleiche belegt.

Manche Vergleiche hinken, manche stelzen einher, etwa diefolgenden aus dem Kalenderschrifttum entnommenen:

Brüllen tut er wie ein Heupferd.Trotzig wie die Felsenklamm.Dick und rund wie eine Kugel.Ein Gesicht wie ein Fragezeichen.

Er steht da wie ein gotischer Dom.Wankelmütig wie der Turmhahn,

Aufrichtig wie eine Hahnenfeder/ Mausefalle.Fest behaupten wie ein Bohnenstampf.Knurren wie ein alter Bär.

Dagegen aus Hans Sachsens Fastnachtspielen, der im übrigenmit ganz wenigen Vergleichen dichtete:

Ich schlick procken wie ain ledrers hund.

Das rawchet wie ein kolen gluet.

Die wurcz sint stainhert wie die grieben.Ey schwind vnd schnel, recht wie ein polcz.Er dalet wie ein alte hecz.

Vmb dich peist wie ein schelig gaul.Dw stiest mich naus wie ainen hund.Da ich in warf von meinem nackauf das pflaster wie ain mulsack.Derhalb hast in dem pet heint dwgedrenst gleich wie ain alte kw.

Dw pist ain hesliches vnflettlein,wie im haus ein vnhaimlichs schretlein.

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