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76 (1973) / N.S. 27
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geräte 3), vor allem der Löffel verschiedenster Größen und Formen,so stellt die Fliesensammlung einen fast unschätzbaren Reichtun desMuseums dar, der in seiner Art im Norden einzig sein dürfte. Hierspielen die merkantilen Kontakte zu Holland, aber auch die Bindungenweiter Bevölkerungskreise der nordfriesischen Marschen und Inseln andie Seefahrt, besonders der von den Holländern in starkem Maße be-stimmte Grönlandwalfang, eine entscheidende Rolle. Allein wegen derFliesensammlung, die alle Decors, Farbschattierungen und Kombina-tionen( zum Beispiel Zusammensetzungen zu ganzen Portraits) ent-hält, die es in den Häusern der cimbrischen Westküste jemals gegebenhat, lohnt sich ein Besuch des Museums 44).

43) Sigurd Schoubye, Das Goldschmiedehandwerk in Schleswig- Hol-stein, Heide 1967.

44) Sigurd Schoubye, Export niederländischer Fliesen nach Deutsch-land und Dänemark, in: Anne Berendsen u. a.( Hrg.), Fliesen. EineGeschichte der Wand- und Bodenfliesen, München 1964, S. 195-228; ders.,Die deutschen und dänischen Fliesenmanufakturen, in: ebda, S. 229-240.

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