Jahrgang 
76 (1973) / N.S. 27
Einzelbild herunterladen
 

Dresden den letzten schon in der Vorkriegszeit profilierten Vertreter ihres Faches.Was er an Vermittlung im Bereich des Faches geleistet hat, ist schwer zuüberschätzen.

Zur Kennzeichnung der Bedeutung Friedrich Siebers hier nur eine kurzeAuswahl seiner Veröffentlichungen, also vor allem die in Buchform er-schienenen Publikationen:

Wendische Sagen. Herausgegeben( Deutsche Volkheit, o. Nr.) 80 Seiten.Jena, 1925.

Sächsische Sagen, von Wittenberg bis Leitmeritz, gesammelt und herausgegeben( Zaunerts Deutscher Sagenschatz, o. Nr.) 351 Seiten. Jena, 1926.

Harzlandsagen. Gesammelt und herausgegeben( Zaunerts Deutscher Sagen-schatz, o. Nr.) XII und 333 Seiten. Jena 1928.

Natursagen der sächsischen Oberlausitz und ihrer Nachbargebiete.( Das Buchder Oberlausitz, Bd. 3) Löbau 1931.

Bunte Möbel der Oberlausitz.( Veröffentlichungen des Instituts für DeutscheVolkskunde, Bd. VI) 58 seiten, 1 Karte, 22 Abb., davon 5 farbig) Berlin1955.

Zwei bergmännische Kampflieder aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts( Kleine Beiträge zur Volkskunstforschung, H. 4) 67 Seiten, 2 Tafeln.Leipzig 1957.

Aus dem Leben eines Bergsängers.( Kleine Beiträge zur Volkskunstforschung,H. 6) 95 Seiten, 1 Tafel. Leipzig 1958.

Volk und volkstümliche Motivik im Festwerk des Barocks. Dargestellt anDresdner Bildquellen( Veröffentlichungen des Instituts für Volkskunde,Bd. 21) XIII und 202 Seiten, 112 Tafeln. Berlin 1960.

Deutsch- Westslawische Beziehungen in Früblingsbräuchen. Todaustragen undUmgang mit dem Sommer( Veröffentlichungen des Instituts für deutscheVolkskunde, Bd. 41) 275 Seiten, 16 Tafeln. Berlin 1968.

1964 erschien die Festschrift zu Ehren Friedrich Siebers:

Festschrift für Friedrich Sieber.( Letopis. Jahresschrift des Instituts für sor-bische Volksforschung, Reihe C- Volkskunde, Nr. 6/7), 1963/64 339 Seiten,Bildanhang. Bautzen 1964.

Siegfried Kube

155