in der Länge( I- III und V- VII) und ein Stein an einer Breit-seite( IV) verlegt. Die Achse ist ungefähr in der Ost- Westrichtunggelegen, der Stein IV liegt an der Breitseite im Osten, während imWesten das Rechteck offen ist. Einige der Steine, I, II, IV und VII,zeigen rezente Bohrlöcher. Die Größe der einzelnen Steine schwanktzwischen 1,60 m Länge, 0,70 m Breite und einer Höhe von rund0,50 m. Im Verlauf der Grabung kam in der Mitte der Steinsetzungein in das Erdreich eingesunkener achter Stein( VIII) an denTag. Er ist der kleinste, von würfeliger Form mit den Maßen0,40 x 0,40 m, bei einer Höhe von 0,45 m. In der Mitte der Flächevon 0,40 m x 0,40 m befindet sich eine rechteckige eingemeißelteAusnehmung von 25 cm x 13 cm und einer Tiefe von 5,5 cm.
Mit diesem Fund setzt Dolenz fort ― waren alle Überlegun-gen, die mit der 7- Zahl der Steine in Verbindung stehen könnten,hinfällig. Die neue Situation ergab eine Steinsetzung, in derenMittelpunkt aber ein achter Stein stand, der eine Ausnehmung wiefür eine Stele hat. Infolge der Kleinheit des Steines und der geringenTiefe der Ausnehmung konnte kein schwerer und hochaufragenderGegenstand, etwa ein Pfahl, in diesem Zapfenloch gestandenhaben."( S. 18).
Und Dolenz fügt noch eine weitere Überlegung an, wie sich dieSteine sozusagen zueinander verhalten haben mochten, und wozusie gedient haben könnten.„ Für diese Steinsetzung, die zumindestfür den Ostalpenraum als Unikat anzusehen ist, ist bisher keinGegenstück als Vergleichsbasis bekannt. Die Freilegung und diedabei aufgedeckten Gräber von urgeschichtlicher und von früh-mittelalterlicher Herkunft lassen die Steinsetzung als ein einzig-artiges Grabmal erscheinen. Eine zeitliche Einordnung war erstnach Abschluß der Grabung möglich, auf die in der anschließendenZusammenfassung für die frühmittelalterlichen Gräber nochmalseingegangen wird.“( S. 18). Die Schlußfolgerungen dieses Satzeserscheinen mir nicht ganz klar. Inwiefern die Grabung einerseitsund die aufgefundenen Gräber anderseits gerade auszusagen ver-mochten, daß es sich um ein„ Grabmal“ gehandelt habe, ist zu-mindest aus den bisherigen Ausführungen nicht zu erkennen. Zurzeitlichen Ansetzung der Steinsetzung gehört jedenfalls folgendeFeststellung von Dolenz:„ Bei der Grabung in der Steinsetzungzeigte es sich, wie schon erwähnt, daß die Störung der Hallstatt-gräber nicht allein bei der Verlegung der Steinblöcke erfolgte, son-dern daß tieferliegende jüngere Gräber ebenfalls mit eine Ursachegewesen sein mußten. Diese konnten, nach früher am Fuße desHügels gemachten Funden der Spätantike, dem Frühmittelalterbis Hochmittelalter oder, nach dem schon am ersten Tage der Aus-
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