Jahrgang 
73 (1970) / N.S. 24
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ein Teil der Pilger in der Kirche. Da sich unter diesen Umständendas Leben am Wallfahrtsort am Morgen eines hohen Festtagesschon um vier Uhr zu regen begann, mußte der Wachszieher, umordentlich auspacken zu können, schon um etwa 3.30 Uhr an seinemStand sein. Dies bedeutet, daß er oder seine Frau vor 3 Uhr frühvom Wohnhaus im Markte Gutenstein aufzubrechen hatten.

An den höchsten Feiertagen waren auf dem Mariahilferbergnicht nur mehrere Stände des Lebzelters( am Betsonntag 1896 warenes zum Beispiel 7 Stück) aufgestellt, sondern auch eine Hütte,ein aus vier gekreuzten Stangen und mit einer Plache errichtetesZelt, in dem beträchtliche Umsätze an Met erzielt wurden.

Manche der von Wiedorn beschickten Märkte fielen auf denFesttag des Kirchenpatrons, zum Beispiel:

Ort

DreistettenGutenstein

Oed

( Pfr. Waldegg)Peisching( Pfr. Waldegg)PernitzPiestingRohr im Geb.ScheuchensteinSchwarzauim Geb.WaldeggWopfing

PatronSt. GeorgSt. Johann d. T.

St. Jakob

St. Jakob

Name des Festtages

Sonntag nach Georgi

N

Johannistag, ab 1873 Sonntagnach Johannis

Sonntag nach Jakob und Anna

N

St. Nikolaus

Sonntag nach Jakob und AnnaNikolomarkt

N

St. Ulrich

St. Rupert

Sonntag nach, Ulricki" ¹)Sonntag nach Roberti" ¹)

N

M. Verkündigung Sonntag nach JosefiSt. Jakob

Sonntag nach Jakob und Anna

St. Leonhard

Leonhardimarkt

Schmerzh. Mutter Schmerzensfreitag

ZZ

Andere Märkte, die ebenfalls Kirtage genannt wurden, fandenam oder nach dem Festtag eines beliebten Heiligen statt, so zumBeispiel in:

Gutenstein

Neusiedel( Pfarre

Waidmannsfeld)

Pernitz

Rohr im GebirgeScheuchenstein

Schwarzau im Geb.

Waidmannsfeld

zu Georgi, seit 1873 am Sonntag nach Georgi

am Sonntag nach Bartolomä, auch Pecher-

kirta genannt

zu Sebastiani ²)

zu M. Heimsuchung

zu St. Rochus

zu St. Matthäi ³)

am Sonntag nach Georgi

am Sonntag nach Jakob und Anna*)zu St. Nikolaus

am Sonntag nach Bartolomä 5)

¹) So die Handschrift.

N

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2) Daß diese Markttage mit alten kirchlichen Bräuchen zusammen-hängen, geht aus der Tatsache hervor, daß z. B. die Hernsteiner" amSebastianstag in Prozession in ihre ehemalige Tochterpfarre Pernitzkamen.

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