Essen am Gründonnerstag: Spinat und Spiegelei, am Kar-freitag: Fisch, am Karsamstag: Osterschinken.
Änderungen in der östlichen Gottesdienstordnung entspre-chend der neuen Liturgie. Verlegung der kirchlichen Feiern vonGründonnerstag und Karfreitag vormittags auf den Abend, An-betung in beiden Nächten bis Mitternacht. Besuch des Hl. Grabeserst von Freitag nachts an. Das Heilige Grab in St. Othmar amrechten Seitenaltar, nicht schwarz oder weiß, wie in den meistenanderen Kirchen, sondern grellrot ausgeschlagen.„ Ehrenwachen“stündlich abgelöst, beigestellt von der männlichen Pfarrjugendund den„ Pfadfindern".
Am Karsamstag um 18 Uhr Feuer- und Wasserweihe vor derOthmarkirche, Auferstehungsprozession erst gegen 21 Uhr nachdem abendlichen Hochamt. In St. Gabriel( Enzersdorf), Heiligen-kreuz und Mayerling Feier der Auferstehung und Zeremonie derFeuer- und Wasserweihe in der Osternacht.
Beschenken der Kinder, Samstag oder Ostersonntag früh mitgefärbten Ostereiern und Osterhäslein sowie Lamperln ausSchokolade oder Zuckerwerk, Osterfladen vom Bäcker. Vereinzeltnoch„ Eiersuchen" im Freien.
Am Ostersonntag nach jeder Messe Speisenweihe( Brot,Fleisch, Gebäck, Eier..) am Altar. Seit 1957 vom Verein,, Schwarzkogler" auf dem Eichkogel( Hügel bei Mödling) am Kar-samstag Abbrennen von Osterfeuern, seit 1964 in Kreuzform.
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Die Erstkommunion der Kinder, vor dem ersten Welt-krieg stets am Weißen Sonntag“( erster Sonntag nach Ostern),jetzt am Tage Christi- Himmelfahrt und dem darauffolgendenSonntag gefeiert.
Am 1. April das„ Aprilschicken" daheim, aber auch in Be-trieben und Ämtern noch üblich.( Allerlei Schabernack. Z. B. je-mand wird fälschlich ans Telefon, zur Haustür etc. gebeten, Kin-der in die Apotheke um„ Oxtradium“( Ochs drah di um) ge-schickt usw.
,, Am ersten Aprilschickt man den Eselwohin man will"
Feiern am 1. Mai seit Jahrzehnten im Zeichen der Politik,ÖVP, SPÖ und„ Neutrale“ marschieren getrennt. Die ÖVP feiertin der Kirche( der heilige Josef zum Patron der Arbeiter gewählt),die Sozialdemokraten und Kommunisten halten meist am Vor-abend Fackelzüge ab.
In der NS- Zeit( 1938) wurde auf dem Marktplatz ein Maibaumaufgestellt, in der Kriegszeit jedoch nicht mehr. Im Jahre 1966wieder vom Verein„ Schwarzkogler“: Feierliche Einholung der
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